„Persönliche Distanz und Negativität“

Fünf Tage nach Entlassung: Ex-Coach des FC Bayern Basketball tritt nach

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Sasa Djordjevic wurde vor fünf Tagen als Trainer des FC Bayern Basketball entlassen.

Ganz glücklich war Sasa Djordjevic nicht, als er vor fünf Tagen als Trainer des FC Bayern Basketball entlassen wurde. Nun trat der Ex-Coach nach. Eine Person nahm er aber ausdrücklich von seiner Kritik aus.

München - Fünf Tage nach seiner überraschenden Entlassung als Cheftrainer des Basketball-Pokalsiegers Bayern München hat Sasa Djordjevic harsche Kritik an Verantwortlichen des Klubs geübt. "Der starke Zusammenhalt zwischen der Mannschaft und dem Trainerteam führte zu den besten Ergebnissen des Klubs, trotz rätselhaften Neids aus Teilen des Managements, das sich in den Schatten gestellt fühlte und damit letztendlich nicht mehr leben konnte", schrieb der Serbe in einem Statement auf dem Basketball-Portal Sportando.

Noch im Februar hatten die Münchner unter Djordjevic den ersten Pokalsieg seit 50 Jahren gefeiert, nach dem Halbfinal-Aus im EuroCup hatte der 50-Jährige seine Koffer packen müssen. In der Bundesliga sind die Münchner nach 26 Spielen Tabellenführer und bereits für die Play-offs qualifiziert.

Djordjevic: „Persönliche Distanz und Negativität“ von den Verantwortlichen

Djordjevic gab weiter an, von Verantwortlichen des Klubs "persönliche Distanz und Negativität" wahrgenommen zu haben, "was oft auch auf unprofessionelle Weise gegenüber Menschen außerhalb des Klubs ausgedrückt wurde." Dies habe zu der "ungerechten Maßnahme geführt, mich als Cheftrainer und Teile meines Teams zu feuern".

Als Grund für die Entlassung hatte Geschäftsführer Marko Pesic laut Djordjevic "mangelnde Kommunikation" angeführt. "Daraufhin lautete meine Antwort einfach: Pokalsieger, Halbfinale im EuroCup und Platz eins in der Bundesliga mit 23 Siegen und zwei Niederlagen!!!", schrieb der serbische Nationaltrainer, der 2016 die Bayern übernommen hatte, weiter.

Djordejvic schimpft - und dankt dem Präsidenten

"Bayern München sollte über so einem Verhalten stehen, das solche persönlichen Attacken erlaubt und die harte Arbeit von vielen Leuten, nicht nur meiner als Trainer, ruiniert", führte Djordjevic aus. Schon seit Beginn der Saison habe er "einen starken Mangel an Unterstützung für die Mannschaft und das Trainerteam" gefühlt.

Seine "Anerkennung und persönlichen Dank" sprach Djordjevic jedoch dem Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß aus. Dieser habe einige Tage vor der Entlassung "öffentlich gegenüber den Medien seine Zufriedenheit über die 'beste Saison der Geschichte der Bayern-Basketballer' ausgedrückt". Dies habe Djordjevic und sein Team "sehr stolz gemacht".

sid

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