Handball-Bundesliga

Rhein-Neckar Löwen gewinnen Spitzenspiel gegen Flensburg

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Hendrik Pekeler von den Rhein-Neckar Löwen jubelt über ein Tor gegen die Flensburger. Foto: Uwe Anspach

Mit dem fünften Sieg in Serie und einer tollen Leistung gegen die SG Flensburg-Handewitt trumpft der Meister auf. Auch die TSV Hannover-Burgdorf profitiert von der Pleite der Norddeutschen.

Mannheim (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen sind die großen Gewinner des ersten Rückrundenspieltags der Handball-Bundesliga. Der aktuelle Meister gewann vor 13 200 Zuschauern das Spitzenduell gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:27 (20:16).

Die Löwen verteidigten mit 30:6 Punkten die Tabellenführung. Die Norddeutschen (27:9) fielen auf Rang vier zurück.

Nach einem ausgeglichenen Beginn führten die Mannheimer dank eines Zwischenspurts in der 21. Minute bereits mit 16:9. In der anschließenden Auszeit stellte Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen die Abwehr defensiver ein, um Kräfte zu sparen. "Ich wusste, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht noch einmal 20 Tore werfen würden", sagte der Däne nach dem Spiel im TV-Sender Sky.

In der Tat verkürzte Flensburg auf 19:21 (36.), aber dank der neun Tore von Gudjon Valur Sigurdsson, dessen Vertragsverlängerung bis 2019 vor dem Spiel bekanntgegeben wurde, und der Paraden von Schlussmann Mikael Appelgren siegten die Löwen verdient. "Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Tore kassiert", sagte der Flensburger Rückraumspieler Holger Glandorf.

Schärfster Verfolger der Löwen bleiben die Füchse Berlin, die nach dem 27:23 (15:10) beim HC Erlangen nur einen Zähler Rückstand (29:7) auf die Mannheimer haben. Nach dem 6:7 aus der 16. Minute sorgten acht Treffer in Serie zum 14:7 für die Vorentscheidung zugunsten der Hauptstädter, die zuvor 23:37 bei den Löwen unter die Räder gekommen waren: "Es war wichtig, nach diesem ernüchternden Spiel eine Reaktion zu zeigen", sagte der Berliner Schlussmann Silvio Heinevetter.

Die TSV Hannover-Burgdorf profitierte von der Flensburger Pleite und rückte durch das 27:25 (11:13) über den TBV Lemgo auf den dritten Platz (28:8) vor. Der THW Kiel verbesserte sich mit dem 29:22 (14:8) bei Frisch Auf Göppingen auf den fünften Platz.

Der TVB 1898 Stuttgart kassierte mit dem 24:33 (10:18) bei der MT Melsungen die siebte Niederlage in Serie und gerät immer mehr in den Abstiegskampf. Dort verschaffte sich der TuS N-Lübbecke etwas Luft. Im Mühlenkreis-Derby setzte sich Lübbecke 29:22 (11:11) gegen den TSV GWD Minden durch und verbesserte sich nach dem ersten Heimsieg der Saison auf den 16. Rang.

Auf den Abstiegsplätzen liegen vor dem Weihnachtsfest die beiden anderen Aufsteiger TV Hüttenberg, der 20:24 (8:13) gegen den SC DHfK Leipzig verlor, und Die Eulen Ludwigshafen, die beim 23:26 (10:14) gegen den SC Magdeburg lange gut mithielten. Die HSG Wetzlar gewann ihr Heimspiel gegen den VfL Gummersbach 30:25 (17:14).

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