Zwei statt vier Räder

Neue Sportart: McLaren ist künftig gemächlicher unterwegs

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Fernando Alonso im McLaren-F1-Boliden: Künftig engagieren sich die Briten verstärkt im Radsport.

Der traditionsreiche Sportwagenhersteller McLaren wird sich in der Zukunft zunehmend auch im Radsport einbringen. Mit dem Profi-Team Bahrain-Merida gibt es eine umfassende Zusammenarbeit.

Nach mehr als fünf Jahrzehnten in der Formel 1 wird sich McLaren künftig auch in einem deutlich langsameren Rennsport engagieren. Die Briten werden mit ihrer Sparte McLaren Applied Technologies (MAT) Partner des Profi-Radteams Bahrain-Merida, bei dem auch die deutschen Fahrer Marcel Sieberg und Phil Bauhaus unter Vertrag stehen.

McLaren und Bahrain-Merida: 50-prozentiger Teilhaber

Wie es in einer Mitteilung des Teams heißt, wird McLaren 50-prozentiger Teilhaber. Schwerpunkte werden in den Bereichen technische Zusammenarbeit, "Human High Performance" und Marketing liegen. "Wir waren dem Radsport bereits in der Vergangenheit verbunden und haben nach einer Gelegenheit gesucht, wieder einzusteigen", sagte McLarens Marketingchef John Allert. Prinz Nasser bin Hamad Al Khalifa, Eigentümer des Teams Bahrain-Merida, meinte: "Wir wollen die Besten der Welt sein. Unsere Partnerschaft mit McLaren lässt uns mit Spannung in die Zukunft des Radsports in Bahrain schauen."

Das Team Bahrain-Merida um den früheren Tour-Sieger Vincenzo Nibali (Italien) war zur Saison 2017 neu gegründet worden. McLaren hatte bereits mit dem Fahrradhersteller Specialized zusammengearbeitet und neue Bauweisen entwickelt.

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SID

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