Bitter für deutsche Snowboarderin 

Erst Fieber, dann Meniskusriss: Mittermüller muss Slopestyle-Finale sausen lassen

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Silvia Mittermüller hofft auf einen Start beim Big Air Wettbewerb in Pyeongchang.

Snowboarderin Silvia Mittermüller wollte bei Olympia 2018 trotz Fieber beim Slopestyle-Finale an den Start gehen, verletzte sich aber beim Trainingslauf.

Der große Traum von Snowboarderin Silvia Mittermüller von einem Start bei Olympischen Spielen ist zunächst geplatzt. Weil sie sich beim Training am Knie verletzte, verzichtete die 34-Jährige am Montagvormittag auf die Teilnahme am Slopestyle-Wettbewerb im Phoenix Park in Bokwang westlich von Pyeongchang. Mittermüller, die vor den Spielen mit freizügigen Fotos auf sich aufmerksam machte, litt zudem an einer Erkrankung mit Fieber, ist allerdings noch für einen zweiten Wettbewerb gemeldet: Am 19. Februar findet die Qualifikation für das Finale im Big Air statt (Olympia 2018 live im TV und im Live-Stream: Übersicht aller Wettkämpfe).

"Im letzten Trainingslauf hat mich eine Windböe erwischt, ich war deshalb zu kurz und habe mir am Knie weh getan", schrieb Mittermüller bei Twitter: "Ich habe alles versucht, trotz der schwierigen Situation mit Krankheit und Wind. Ob es die richtige Entscheidung war? Ich weiß es nicht." Die Diagnose ihrere Verletzung ist auch bekannt: Die 34-Jährige zog sich am Montagvormittag beim Training für den Slopestyle-Wettbewerb im Phoenix Snow Park in Bokwang einen Meniskusriss zu. Das gab Mittermüller via Social Media bekannt. "Das war's mit olympischem Snowboarden für mich", schrieb sie über Röntgenaufnahmen ihres Knies.

Am Sonntag hatte Mittermüller nach der Absage der Qualifikation getwittert: "Der Wind hat unseren Wettbewerb heute erwischt - und mich auch. Ich friere mit zwei Decken und Fieber im Bett, seit ich zu Hause bin. Ich hoffe, dass es bis zum Finale weg ist." Später postete sie ein Foto ihrer umfangreichen Reiseapotheke mit der Zeile: "Hoffe auf die Magie eines deutschen Teamarztes, um mich in den nächsten acht, neun Stunden wieder normal zu fühlen."

Den Sieg im Slopestyle-Wettbewerb sicherte sich wie schon 2014 Jamie Anderson aus den USA. Bei widrigen Bedingungen im Phoenix Snow Park von Bokwang kam sie bereits im ersten der zwei Finaldurchgänge auf 83,00 Punkte. Laurie Blouin (Kanada/76,33) holte Silber, Bronze ging an Enni Rukajärvi (Finnland/75,38), vor vier Jahren Zweite in Sotschi.

SID mit dpa

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