Schreckmomente für den DSV

Nach schwerem Sturz: So geht es Dominik Schwaiger

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Dominik Schwaiger ist in Bormio schwer gestürzt.

Nur Thomas Dreßen hat die gute Form über die Weihnachtstage konserviert. Viel wichtiger für den Deutschen Skiverband bei der Abfahrt in Bormio war aber die Gesundheit von Dominik Schwaiger.

Dominik Schwaiger auf einem Archivfoto.

Bormio -Skirennfahrer Dominik Schwaiger ist bei der Weltcup-Abfahrt in Bormio brutal gestürzt, dabei aber mit vergleichsweise leichten Verletzungen glimpflich davon gekommen. Schwaiger habe eine Beckenprellung, eine Knieprellung sowie eine Zerrung an der Leiste davon getragen, sagte Alpinchef Wolfgang Maier der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend. Schwaiger habe das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Dominik Paris gewinnt Rennen in Bormio

Beim Sieg von Dominik Paris aus dem italienischen Team fehlten Dreßen 1,16 Sekunden auf die Spitze. Hinter Paris waren die Norweger Aksel Lund Svindal (+0,04) und Kjetil Jansrud (+0,17) am stärksten. „Ich bin voll zufrieden. Freilich war ich hier und da zu weit draußen. Aber ich glaube, ich habe noch das beste daraus gemacht. Für das erste Mal kann sich das sehen lassen“, sagte Dreßen lange vor dem Sturz Schwaigers. Beim letzten Weltcup-Rennen in Bormio vor vier Jahren war der 23-Jährige noch nicht dabei und gab deswegen seine Premiere auf der Stelvio in Italien.

Dass von den anderen bislang so konstant starken deutschen Startern nur Andreas Sander (+2,43 Sekunden) auf Rang 30 noch in die Punkte fuhr, rückte angesichts von Schwaigers Sturz in den Hintergrund. Der 26-Jährige wurde nach mehreren Minuten Versorgung an der Strecke mit einem Hubschrauber weggeflogen. Schwaiger hatte mit Startnummer 47 beim ersten Sprung in der Luft das Gleichgewicht verloren, war auf einem Bein aufgekommen und dann mehrfach hart auf der Piste aufgeprallt. Nach ersten Angaben kam er mit den Prellungen aber glimpflich davon.

Nicht so gut waren die ersten Auskünfte zum Franzosen Matthieu Bailet, der sich nach einem Sturz an der gleichen Stelle wohl das Schlüsselbein brach und die linke Schulter auskugelte. An dem Sprung nach etwa 15 Fahrsekunden hatten auch Spitzenfahrer wie Hannes Reichelt Probleme. Der Österreicher begründete dies im ORF mit Wind im oberen Streckenteil.

Manuel Schmid (+2,44) raste im zweiten Weltcup-Rennen seiner Karriere auf Platz 31 und verpasste nach dem überraschenden 16. Platz in Gröden weitere Weltcup-Punkte. Für Josef Ferstl (+2,85) war Platz 36 ohnehin ein unbefriedigendes Resultat. „Das war heute nicht mein Tag, ich weiß auch nicht wieso“, sagte Ferstl einen Tag vor der Alpinen Kombination am Freitag (11.30/15.30 Uhr).

Auch Teamkollege Sander, im Olympia-Winter bislang nur einmal schlechter als Rang 15, hatte keine Erklärung für seinen schwachen Auftritt. „Enttäuschend. Sehr enttäuschend. Katastrophe. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wieso ich so Skifahren kann. Schwierig gerade“, sagte er.

dpa

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