Auch eine Biathletin aufgenommen

Schumacher in Hall of Fame: Emotionale Rede von Ex-Motorsport-Chef Haug

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Die Managerin von Michael Schumacher bei der Verleihung mit dem ehemaligen Mercedes-Motosportchef Norbert Haug.

In die Hall of Fame sind zwei Ausnahmeathleten aufgenommen worden: Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner und der Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher.

Marburg - Die frühere Biathlon-Weltklasseathletin Magdalena Neuner und Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sind am Montag offiziell in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen worden. „Beide haben in unvergleichlicher Weise ihre Sportarten geprägt und Millionen Menschen begeistert und mit Stolz erfüllt“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Deutschen Sporthilfe in Marburg.

Der Ruhmeshalle des deutschen Sports gehören mit Neuner und Schumacher inzwischen 110 Ausnahmeathleten an. Die heute 30 Jahre alte Neuner aus Garmisch-Partenkirchen ist die bisher erfolgreichste deutsche Biathletin. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann sie zweimal Gold und einmal Silber. Zudem holte sie zwölf Weltmeistertitel. Die Teilnahme am Festakt musste sie kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen.

Langjährige Managerin Kehm

Schumacher wurde zwischen 1994 bis 2004 siebenmal Formel-1-Weltmeister. 2010 bis 2012 gab der heute 48-Jährige ein Comeback, bevor er sich als Rennfahrer endgültig verabschiedete. Im Dezember 2013 verunglückte er beim Skifahren und erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Bei seiner Aufnahme in die Hall of Fame war seine langjährige Managerin Sabine Kehm dabei.

„Michael war der Bannerträger des Automobilsports und ein Leitstern für viele Fahrer auf der ganzen Welt“, sagte der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in seiner Laudatio. Er war erster Chef von Schumacher am Anfang von dessen Karriere und sein letzter nach dessen Comeback und Rückkehr zu Mercedes.

Neuner und Schumacher waren Anfang des Jahres bei einer Publikumswahl, bei der rund 180.000 Stimmen abgegeben worden waren, in die Ruhmeshalle des deutschen Sports gewählt worden.

dpa

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