Skeleton

Kronzeuge Rodschenkow belastet Olympiasieger Tretjakow

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Der Skeleton-Olympiasieger Alexander Tretiakow wird im Doping-Skandal schwer belastet. Foto: Angelika Warmuth

Berlin (dpa) - Der russische Skeleton-Olympiasieger Alexander Tretjakow wird im Dopingskandal um die Winterspiele 2014 in Sotschi schwer vom Kronzeugen Grigori Rodschenkow belastet.

Dies geht aus der Urteilsbegründung zur lebenslangen Sperre Tretjakows für olympische Wettbewerbe hervor, die das Internationale Olympische Komitee veröffentlichte.

In dem ausführlichen Urteil der Kommission unter dem Vorsitz des Schweizers Denis Oswald wird Rodschenkow als ehemaliger Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors als glaubwürdiger Zeuge eingestuft. Darin erklärt der in die USA geflüchtete Rodschenkow, er habe gewusst, dass Tretjakow verbotene Substanzen zu sich nehme und sei darüber unterrichtet worden, dass der sogenannte Herzoginnen-Cocktail sich positiv auf die Leistungen ausgewirkt habe. Er habe am Abend nach Tretjakows Olympiasieg in Sotschi versichert, dass bei der Manipulation von dessen Dopingprobe alles reibungslos ablaufen werde.

Tretjakow geht gegen seine Sperre für Olympia als einer von mittlerweile 25 Athleten vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS vor. Wegen des Skandals darf Russland kein offizielles Team zu den anstehenden Winterspielen im Februar nach Pyeongchang entsenden, der Start von sauberen Einzelsportlern unter neutraler Flagge ist aber gestattet.

Urteilsbegründung zu Tretjakow

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