Legende fürchtet Zweiklassengesellschaft

Jordan warnt vor Langeweile in der NBA: "28 Teams werden Müll sein"

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Michael Jordan

Michael Jordan sieht die Entwicklungen der NBA kritisch. Er befürchtet, dass die Kräfteverhältnisse in der Liga nachhaltig verschoben werden, eine Zweiklassengesellschaft entsteht.

NBA-Legende und Klubeigentümer Michael Jordan sieht die Basketball-Profiliga auf einem falschen Weg. Den 54-Jährigen stört die Tendenz, dass sich die Superstars nur auf ganz wenige Teams verteilen. "Man wird ein oder zwei großartige Mannschaften haben und 28 werden Müll sein", sagte der Besitzer der Charlotte Hornets dem Magazin Cigar Aficionado und prophezeite Langeweile.

Im vergangenen Jahr hatten sich die ohnehin glänzend aufgestellten Golden State Warriors mit Kevin Durant verstärkt. Vizemeister Cleveland Cavaliers holte zuletzt Dwyane Wade hinzu, auch bei Oklahoma City Thunder und den Houston Rockets versammeln sich inzwischen reihenweise Allstars.

Die Häufung von Ausnahmespielern bei einzelnen Klubs werde "dem Wettbewerb in der Liga schaden", sagte Jordan. Er selbst hatte die NBA allerdings in den 90er Jahren selbst mit den Chicago Bulls dominiert und sechs Titel geholt.

Jordan gefällt auch nicht, dass große Spieler verschiedener Epochen miteinander verglichen werden: "Ich habe nie gegen Wilt Chamberlain gespielt. Ich habe nie gegen Jerry West gespielt. Es ist schon etwas unfair jetzt zu sagen, dass einer besser war als der andere."

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

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SID

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