Jetset-Leben als Ventil?

Hamilton sieht bei sich Nachholbedarf: „Bin ein Spätzünder“

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Lewis Hamilton kam mit 22 Jahren in die Formel 1.

Überraschende Worte von Lewis Hamilton: Der dreifache Formel-1-Weltmeister sieht sich selbst als Spätstarter, der noch einiges nachzuholen hat.

Sepang - Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sieht in seinem Leben noch immer einigen Nachholbedarf. „Ich bin ein Spätzünder. Ich habe von meiner Schulzeit und von meiner Kindheit ziemlich viel verpasst“, sagte der 32-jährige Brite der „Bild am Sonntag“ in einem Interview vor dem Grand Prix von Malaysia. „Mit 22 bin ich in die Formel 1 gekommen - ich war ein verdammtes Kind! Erst in meinen späten Zwanzigern habe ich realisiert, dass es auch andere Dinge gibt. Aber ich lerne zum Glück schnell.“ Hamilton ist längst für sein Jetset-Leben bekannt.

Der Mercedes-Pilot hat manchmal den Eindruck, er bewege sich als Mensch nicht nach vorne. Solche Gefühle kämen auf, „wenn ich in einem Bücherladen stehe. Ich wünschte einfach, ich hätte mehr Bücher gelesen. Und das sage ich mir immer wieder, seit ich 16 Jahre alt bin. Davon gibt es viele Dinge: Ich wünschte, ich hätte weiter Klavierunterricht genommen. Sprachen gelernt.“

dpa

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