Südamerika-Rallye

Fußball-Trainer Villas-Boas startet bei der Rallye Dakar

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Der Franzose Stephane Peterhansel bei der Rallye-Dakar 2014. Seit 2009 findet die Rallye nicht mehr in Afrika, sondern in Südamerika statt.

Der ehemalige Coach von Porto, Chelsea und Tottenham hat neben dem Fußball noch eine weitere Leidenschaft: Den Motorsport.

Vom grünen Rasen in die Wüste: Fußball-Trainer Andre Villas-Boas geht bei der berüchtigten Rallye Dakar unter die Rennfahrer. Als Beifahrer seines Landsmannes Ruben Faria wird der Portugiese Anfang des kommenden Jahres an der Südamerika-Rundfahrt (6. bis 20. Januar) teilnehmen. Der Coach des chinesischen Erstligisten Shanghai IPG startet für das Team Overdrive in einem Toyota Hilux. 

Villas-Boas hat bereits Erfahrung

Villas-Boas, der zuvor unter anderem den FC Chelsea, Tottenham Hotspur und den FC Porto trainiert hatte, ist im Motorsport kein Unerfahrener. Seit Jahren ist der 40-Jährige ein begeisterter Motorradfahrer, sein Onkel Pedro Villas-Boas bestritt die Dakar im Jahr 1982. Auf Empfehlung eines Freundes verzichtete Villas-Boas jedoch darauf, bei der hochgefährlichen Rallye mit dem Motorrad zu starten. 

"Ich habe mit meinem Freund Alex Doringer, dem Manager vom KTM Team, gesprochen, und er sagte mir, dass ich über ein Jahr Vorbereitung brauchen würde und es besser wäre, ein Auto zu nehmen. Also habe ich das Team Overdrive kontaktiert, und hier bin ich", sagte Villas-Boas. 

Route führt von Peru bis Argentinien

Ob es für den großen Wurf reicht, wird sich im Januar zeigen, wenn die Rallye in Lima beginnt. Sie führt über 14 Etappen durch Peru, Bolivien und Argentinien und endet in Cordoba.

dpa

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