Drei Wirbel gebrochen

Wehrlein spricht erstmals detailliert über Verletzung

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Fühlt sich offenbar missverstanden: Pascal Wehrlein spricht erstmals detailliert über seine Verletzung.

Sakhir - Jetzt ist es raus: Pascal Wehrlein gibt bekannt, dass er sich bei seinem Unfall im Januar drei Wirbel gebrochen habe. Zugleich kritisiert der Sauber-Pilot die Medien.

Pascal Wehrlein hat sich vor seinem Formel-1-Comeback erstmals ausführlich und öffentlich zu seiner folgenschweren Verletzung Ende Januar geäußert. „Ich sage jetzt einfach, was ich hatte: Ich hatte mir drei Wirbel gebrochen“, sagte der 22 Jahre alte Worndorfer Sauber-Pilot am Donnerstag im Fahrerlager zum Großen Preis von Bahrain. Es habe sich um Kompressionsfrakturen in der Brustwirbelsäule gehandelt. Zwei weitere Wirbel seien gestaucht gewesen. Diese Stauchungen hätten im Nacken angefangen.

Wehrlein verteidigte die Teampolitik, sich nicht konkret zu der Verletzung des deutschen Neuzugangs zu äußern. Mercedes, aus dessen Talentschmiede Wehrlein stammt, und Sauber hätten genau Bescheid gewusst. „Das einzige Ungünstige war, dass die Medien schlecht geschrieben haben“, befand Wehrlein und meinte, es sei mit offenen Karten gespielt worden. Man habe ja von Anfang an gesagt, dass er eine Rückenverletzung hätte. Wenn er dann für die erste Testwoche nicht freigegeben werde, könne man ja eins und eins zusammenzählen.

Wehrlein war beim „Race of Champions“ Ende Januar verunglückt und verpasste die ersten beiden Saisonrennen. Er war zu dieser Saison vom insolventen Manor-Team zum Schweizer Privatrennstall Sauber gewechselt. Für ihn sei es jetzt wichtig, ins Auto zurückzukehren und Kilometer zu sammeln. Bremsen lassen will er sich nicht, obwohl er weiß, dass er sehr viel Glück hatte: Ein richtig unglücklich gebrochener Wirbel hätte gereicht. Er würde dennoch wieder zum Race of Champions gehen, wenn auch vielleicht nicht schon im nächsten Winter.

dpa

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