Nach Unfall in Auslaufrunde

Ferrari-Getriebe intakt: Vettel droht keine Startplatz-Strafe

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Sebastian Vettel musste seinen stark beschädigten Ferrari in der Auslaufrunde abstellen.

Entwarnung für Sebastian Vettel: Der Ferrari-Pilot benötigt beim Großen Preis von Japan kein neues Getriebe und kommt damit um die befürchtete Startplatz-Strafe herum.

Suzuka - Das bestätigte die Scuderia am Mittwoch in Suzuka. Bei einem kuriosen Unfall mit Williams-Pilot Lance Stroll (Kanada) nach der Zieldurchfahrt am vergangenen Sonntag in Malaysia war Vettels Auto stark beschädigt worden.

Das Getriebe ist aber weiterhin einsatzfähig. Schon am Sonntagabend hatte Ferrari es verpackt und zur genauen Begutachtung nach Maranello geschickt, drei Tage später folgte nun die Entwarnung. In der Formel 1 darf das Getriebe erst nach jeweils sechs Einsätzen straffrei gewechselt werden, daher hätte die Verwendung eines neuen Exemplars für Vettel in Japan automatisch die Rückversetzung um fünf Startplätze bedeutet.

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Vettel muss in Suzuka die Asientour der Königsklasse unbedingt erfolgreich abschließen, um im WM-Duell mit Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (Großbritannien) seine Chance zu wahren. Zuletzt hatten den Heppenheimer ein Startunfall in Singapur und Motorenprobleme in Malaysia um die große Chance auf zwei Siege in Folge gebracht, stattdessen holte Vettel lediglich einen vierten Rang in Sepang.

Der Rückstand auf WM-Spitzenreiter Hamilton beträgt fünf Rennen vor Schluss 34 Punkte. In Singapur und Malaysia war der Ferrari aber grundsätzlich schneller als der Mercedes, daran will die Scuderia nun auch in Suzuka anknüpfen.

Wie kann Sebastian Vettel noch Weltmeister werden? Wir haben die Frage analysiert.

SID

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