Entscheidung am Donnerstag

Fahnenträgerin bei Paralympics: Schaffelhuber oder Eskau?

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Könnte bei den Paralympics in Pyeongchang die deutsche Fahne tragen: Andrea Eskau. Foto: Jan Woitas

Pyeongchang (dpa) - Der Deutsche Behindertensportverband wird am Donnerstag um 11 Uhr deutscher Zeit (19 Uhr Ortszeit) bekannt geben, wer bei der Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics in Pyeongchang die detusche Fahne tragen wird.

Mit ziemlicher Sicherheit wird es eine Frau werden, denn die Favoritinnen heißen Anna Schaffelhuber und Andrea Eskau. Die 25 Jahre alte Schaffelhuber (Bayerbach) war mit fünf Goldmedaillen bei fünf Starts in den alpinen Wettbewerben bei den vorherigen Spielen in Sotschi 2014 der große Star. Sie ist Deutschlands aktuelle Behindertensportlerin des Jahres und erhielt diese Auszeichnung 2017 bereits zum fünften Mal. Schaffelhuber war zwar schon einmal Fahnenträgerin, 2010 in Vancouver allerdings bei der Schlussfeier als damals 17-Jährige.

Die 46 Jahre alte Eskau (Magdeburg) ist die einzige Starterin in Pyeongchang, die schon bei Sommer- und bei Winter-Paralympics Gold gewonnen hat. Insgesamt gewann sie mit dem Handbike im Sommer sowie im Langlauf und Biathlon schon sechsmal. Eskau gilt als meinungsstarke, oft aber auch unbequeme Athletin. Als einzige Deutsche war sie am Mittwoch auf der ersten Pressekonferenz des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) bei den Winterspielen für Menschen mit Behinderung vertreten. "Natürlich würde eine solche Ehre jedem etwas bedeuten", sagte sie zum Thema Fahnenträger.

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