Weltmeister hört auf

„Fällt mir sehr schwer“: Kombinierer Kircheisen beendet Karriere

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Björn Kircheisen bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

Kombinations-Weltmeister Björn Kircheisen beendet mit dem Saisonabschluss seine Karriere. Dies gab der 34-Jährige am Sonntag am Rande des Weltcups in Klingenthal bekannt.

Klingenthal - Damit bestreitet Kircheisen am kommenden Wochenende beim Weltcup-Finale in Schonach seine letzten Rennen. "Es fällt mir sehr schwer, aber ich trage den Gedanken schon länger mit mir herum", sagte der Team-Weltmeister von 2017: "Ich bin quasi in Klingenthal aufgewachsen und habe an der Kinder- und Jugendsportschule den Grundstein meiner Sportlerkarriere gelegt. Deshalb ist hier der richtige Ort und Zeitpunkt, meinen Entschluss auszusprechen und mich bei meinen Weggefährten aus der Heimat zu bedanken."

Kircheisen hatte seit 2002 16 Medaillen bei internationalen Großereignissen gewonnen. Mit elf zweiten Plätzen handelte sich der Sachse dabei den Spitznamen "Silbereisen" ein, ehe es bei der WM 2017 in Lahti endlich zu Staffelgold reichte.

„Musste sich immer wieder durchbeißen"

"Ich habe eineinhalb Jahrzehnte mit Björn zusammengearbeitet und verbinde sehr viel mit ihm. Er war nie ein einfacher Athlet, er hatte viele Höhen und Tiefen, musste sich immer wieder durchbeißen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch: "Er ist ein fleißiger und akribischer Arbeiter und hat es immer wieder geschafft, sich aus Krisen zu befreien. Oft auf seine Art. Dann konnte er immer wieder mit außergewöhnlichen Leistungen überzeugen."

Der 17-malige Weltcupsieger reiste fünfmal zu Olympischen Winterspielen, zuletzt blieb er in Pyeongchang allerdings Ersatzmann. Kircheisen will der Kombination als Trainer erhalten bleiben.

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sid

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