Davis Cup in Valencia

Entscheidung vertagt: Chancenloser Zverev verliert gegen Nadal

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Alexander Zverev war gegen Rafael Nadal chancenlos.

Alexander Zverev hat beim Viertelfinal-Duell in Spanien den ersten Matchball für die deutsche Davis-Cup-Mannschaft vergeben. Der Hamburger war gegen Superstar Rafael Nadal chancenlos.

Valencia - Die Entscheidung im Davis-Cup-Viertelfinale zwischen Spanien und Deutschland fällt erst im letzten Einzel. Alexander Zverev verlor am Sonntag in Valencia das Spitzenduell gegen Rafael Nadal mit 1:6, 4:6, 4:6 und verpasste damit den für den Einzug ins Halbfinale notwendigen dritten Punkt. Zverev war gegen die Nummer eins der Tennis-Welt ohne jede Chance und musste sich nach lediglich 2:16 Stunden geschlagen geben. Nach vier Partien steht es damit 2:2. Für das entscheidende Einzel sind bislang Philipp Kohlschreiber und David Ferrer vorgesehen. Allerdings können die beiden Teamchefs noch Änderungen vornehmen.

"Der König gegen den Kronprinzen", hatte Valencias größte Lokalzeitung am Morgen des Duells getitelt. Und Nadal machte bei Kaiserwetter in der "Plaza de Toros" zu Beginn gleich eindrucksvoll klar, wer derzeit noch auf dem Thron sitzt. Der 31-Jährige dominierte den insgesamt zu passiven Zverev nach Belieben und gewann nach nur 35 Minuten mühelos den ersten Satz.

Zverev hadert mit allen

Im zweiten Durchgang kämpfte sich der Deutsche mit Wut im Bauch in die Partie. Zverev haderte mit den Linienrichtern, Ballkindern, dem Platz und sich selbst - und spielte dadurch kurioserweise zunehmend besser. Nadal, dem seine über zweimonatige Zwangspause aufgrund einer Verletzung am Hüftbeuger kaum anzumerken war, machte jedoch vor allem bei eigenem Aufschlag kaum Fehler und nutzte seinerseits die einzige Chance zum letztlich entscheidenden Break.

Das gleiche Bild bot sich auch im dritten Satz. Zverev war bemüht, doch Nadal spielte nahezu makellos. Während der Deutsche zunehmend resignierte, schlug der 31-Jährige bei seinen ersten beiden Breakchancen eiskalt zu - und brachte den Sieg nach 2:16 Stunden am Ende sicher ins Ziel.

dpa/SID

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