Frankreich ausgeschieden

Eishockey-WM: Russland, USA und Schweden im Viertelfinale

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Russlands Andrei Mironow (re.) bejubelt seinen Treffer gegen die Slowakei

Köln - Deutschland bangt bei der Eishockey-Heim-WM um das Viertelfinale und muss gegen Lettland gewinnen. Russland, Schweden und die USA mischen hingegen in der K.o.-Runde mit.

Rekordweltmeister Russland, die USA und Schweden stehen bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris sicher im Viertelfinale. Deutschland kann in der Gruppe A mit einem Sieg gegen Lettland nur noch als Vierter ins Viertelfinale einziehen. Den Gruppensieg machen die USA und Russland unter sich aus. Am Sonntagabend machten die Schweden mit einem 4:2 gegen Dänemark (1:0, 2:0, 1:2) den Einzug in die K.o.-Runde perfekt. Dies hatten die USA zuvor durch ein 6:1 (1:0, 3:1, 2:0) gegen die Slowakei besiegelt.

Russland hatte bereits am Samstag 6:0 (3:0, 2:0, 1:0) gegen die Slowakei gewonnen. Am Montag tritt der WM-Gastgeber von 2016 noch gegen Deutschlands letzten Vorrundengegner Lettland an. Ex-Weltmeister Slowakei droht derweil sogar noch der Abstieg aus der A-Gruppe.

Frankreich vorzeitig ausgeschieden

In der Gruppe B in Paris verpasste Co-Gastgeber Frankreich vorzeitig das Viertelfinale. Auch mit einem Sieg am Montagabend gegen Slowenien können die Franzosen nach einem 2:5 (0:1, 1:2, 1:2) am Sonntag vor 13 003 Zuschauern gegen Tschechien nicht mehr die K.o.-Runde erreichen. Der Tabellenletzte Slowenien steht in Paris bereits als Absteiger fest. Nach dem deutlichen 2:5 (2:1, 0:4, 0:0) gegen den direkten Konkurrenten Weißrussland am Samstag steigt der Aufsteiger direkt wieder in die zweitklassige Division ab.

Russlands Titelkonkurrent Kanada kassierte unterdessen seine erste Turnier-Niederlage. In Paris verlor der Titelverteidiger am Samstagabend gegen die Schweiz überraschend mit 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) nach Verlängerung. Fabrice Herzog schoss vor 12.932 Zuschauern den Siegtreffer. Nur einen Tag später verpasste die Schweiz beim 2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung gegen Finnland vor wieder über 10 000 Zuschauern die nächste Überraschung.

Am Samstag sorgten 55 239 Besucher in Köln und 28 198 in Paris für eine Zuschauer-Bestmarke des bisherigen Turniers. Auch der Sonntag war wieder sehr gut besucht.

dpa

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