Keine Chance beim 68:90

Waterloo bei Woltmanns Premiere: Eisbären Bremerhaven mit abstiegsreifer „Leistung“ in Jena

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Auch in Jena waren die Eisbären Bremerhaven ohne Chance.

Die Eisbären Bremerhaven müssen in der Basketball Bundesliga weiter auf ihren 3. Saisonsieg warten. Auch im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Headcoach Arne Woltmann gab es für die abstiegsbedrohten Seestädter nichts zu holen. Bei Science City Jena setzte es nach einer über weite Strecken indiskutablen Vorstellung eine 68:90-Niederlage.

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„Wir haben defensiv überhaupt nicht kommuniziert und Jena viel zu viele offene Würfe gestattet, die alle reingefallen sind. Wenn wir uns in der Verteidigung nicht steigern, wird es schwer“, sagte der enttäuschte Woltmann nach seiner Premiere.

Nach einem viel versprechenden Start und der 19:16-Führung gerieten die Eisbären Mitte des Auftaktviertels völlig aus dem Tritt und konnten Jena nicht mehr halten. Die Gastgeber übernahmen die Führung, liefen aus der Distanz heiß und versenkten bis zur 16. Spielminute unfassbare zehn Dreier. Ob Julius Jenkins, Skyler Bowlin oder Ermen Reyes-Napoles. Science City traf fast jeden Wurfversuch, hatte ob der überforderten Bremerhavener Verteidigung allerdings auch leichtes Spiel. Die Abstimmung und Zuordnung in der Eisbären-Defensive stimmte nicht und auch offensiv ging kaum etwas rein. Die Bremerhavener Freiwurfquote war mit weniger als 60 Prozent Trefferquote erneut unterirdisch.

Im Gegensatz zu den Eisbären war Jena defensiv von Beginn an voll auf der Höhe und machte den Gästen das Leben mit seiner Aggressivität schwer. Ein geordnetes Aufbauspiel war für Bremerhaven im Grunde kaum möglich, offene Würfe blieben die Ausnahme. Die Trefferquoten gingen nun weiter in den Keller, mit der Folge, dass der Rückstand bis zur Halbzeit auf 14 Zähler anwuchs (35:49).

So wie die erste Hälfte endete, begann auch das dritte Viertel. Die Bremerhavener Verteidigung agierte viel zu nachlässig und offenbarte unerklärliche Lücken. Jena nutzte das mit 5 schnellen Punkten zum 54:35 eiskalt aus. Eisbären-Coach Arne Woltmann nahm eine schnelle Auszeit, doch die Messe in der Sparkassen-Arena war nach einem weiteren Dreier von Skyler Bowlin zum 59:36 gelesen. Jena steuerte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt einem ungefährdeten Heimsieg entgegen, der auch durch eine kurze Bremerhavener Aufholjagd im Schlussviertel nie gefährdet war.

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