Spielemacher Jordan Hills fehlte

Eisbären Bremerhaven kassieren 85:92-Niederlage in Würzburg

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Nachdem die Eisbären es am vergangenen Donnerstag nicht geschafft hatten, den Angstgegner MHP Riesen Ludwigsburg zu bezwingen, mussten sich die Bremerhavener auch am Sonntag geschlagen geben. Die Partie gegen Würzburg endete mit einer 85:92-Niederlage.

Beim Spiel in Würzburg mussten die Eisbären auf Jordan Hills verzichten, der mit einem Verdacht auf Gehirnerschütterung ausfiel. Das war den Bremerhavener durchaus anzumerken. „Klar hat uns Jordan Hulls an allen Ecken und Enden gefehlt, aber wir haben uns im Spielverlauf und gerade im Schlussviertel auch zu viele Fehler erlaubt“, sagte der enttäuschte Lars Wendt nach dem Spiel in Unterfranken.

Wendt startete auf der Position des Spielemachers und machte seine Sache über weite Strecken gut. Nach dem ersten Viertel führte die Gäste mit einem knappen 25:24. Doch bereits zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, wurden die Würzburger immer stärker. Waverly Austin & Co. ließen vor allem aus der Nah-Distanz zu viele Punkte liegen und verpassten den Anschluss. Zur Halbzeit stand es bereits 46:37.

Obwohl die Eisbären nach der Pause wieder besser ins Spiel fanden, kam Quincy Diggs offensiv nicht zum Zug. Ivan Elliott verkürzte den Rückstand auf 51:48, konnte jedoch den nötigen Endspurt nicht bewirken. In der 33. Minute fiel dann die Vorentscheidung: Eisbären-Coach Sebastian Machowski nahm zwei Auszeiten innerhalb von 90 Sekunden. Der Grund: Zwei Mal infolge gaben die Eisbären den Ball im Angriff her. Lamonte Ulmer traf letztlich zum 75:65. 

Punkteverteilung Eisbären: Kamp 6, Elliott 18, Diggs 6, Austin 14, Anderson 18, Aleksandrov 7, Wendt 10, Schmitt 3, Brembly 3

Top-Scorer wurden Karvel Anderson und Ivan Elliot mit 18 Punkten.

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