Maria verliert erstes Einzel

Deutsche Fed-Cup-Damen liegen in Minsk zurück

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Hat das erste Fed-Cup-Einzel verloren: Tatjana Maria.

Fast hätte Tatjana Maria zum Auftakt in Minsk für eine Überraschung gesorgt. Doch nach gewonnenem ersten Satz musste sich die deutsche Nummer eins im Fed Cup doch noch geschlagen geben.

Minsk - Trotz einer starken Leistung hat Tatjana Maria zum Auftakt des Fed-Cup-Duells in Weißrussland eine Überraschung verpasst. Die deutsche Nummer eins musste sich am Samstag in Minsk in der Erstrunden-Partie Aryna Sabalenka mit 6:4, 1:6, 2:6 geschlagen geben. Die Weißrussin verwandelte nach 1:44 Stunden ihren zweiten Matchball.

Im zweiten Tennis-Einzel trifft Fed-Cup-Debütantin Antonia Lottner auf die weißrussische Spitzenspielerin Alexandra Sasnowitsch. Nach den Absagen von unter anderen Angelique Kerber und Julia Görges ist die Mannschaft des neuen Teamchefs Jens Gerlach beim Vorjahresfinalisten klarer Außenseiter.

Maria trat in der Tschyschouka-Arena von Beginn an dennoch total unbekümmert auf. Nach der Absagenflut plötzlich zur deutschen Nummer eins aufgestiegen, nahm die Schwäbin die neue Rolle ohne Nervenflattern an. Immer wieder konterte sie das druckvolle Spiel von Sabalenka mit gelungenen Passierbällen, übte zudem beim zweiten Aufschlag der Weißrussin ihrerseits oftmals Druck aus.

Von Gerlach taktisch perfekt eingestellt, brachte Maria ihre Gegnerin so immer wieder aus dem Rhythmus und holte sich nach etwas mehr als einer halben Stunde überraschend den ersten Satz. In der deutschen Box sprangen Gerlachs Vorgängerin Barbara Rittner, inzwischen zum Head of Women's Tennis aufgestiegen, und die übrigen Spielerinnen jubelnd auf. Eine Überraschung schien plötzlich möglich.

Doch Sabalenka, immerhin die Nummer 63 der Welt, steigerte sich im zweiten Satz deutlich. Nun saßen ihre druckvollen Grundschläge, kam sie mir ihrem gewaltigen Aufschlag immer wieder zu einfachen Punkten. Maria ließ dagegen ein paar Prozentpunkte nach, so dass Sabalenka schnell zum Satzausgleich kam.

Der Beginn des dritten Durchgangs war hart umkämpft. Maria schaffte ein schnelles Break, musste dann aber prompt ebenfalls ihren Aufschlag abgeben. Zwar wehrte sich die in den USA lebende Mutter einer Tochter danach mit allen Mitteln, Sabalenka schaffte aber ein erneutes Break und ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen.

dpa

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