Penalty-Pleite bei Eishockey-WM 2018

Nervenschlacht verloren: DEB-Team muss sich Gastgeber Dänemark beugen

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Knapp geschlagen: Yannic Seidenberg (l.) und das DEB-Team unterliegt Gastgeber Dänemark.

Das DEB-Team ist mit einer Niederlage in die WM 2018 gestartet. Gastgeber Dänemark präsentiert sich im Penaltyschießen nervenstärker.

Herning - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in Dänemark einen Fehlstart hingelegt. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag zum Auftakt dem Gastgeber mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und musste im Kampf um die Viertelfinalteilnahme einen Rückschlag hinnehmen.

68 Tage nach der Silbersensation von Pyeongchang konnte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mit nur noch zehn Olympiateilnehmern nicht an ihre Leistungen von Südkorea anknüpfen, durfte sich aber zumindest mit einem Punkt trösten.

"Es war ein Hexenkessel. Die sind rausgekommen wie die Feuerwehr. Wir müssen in Unterzahl besser spielen", sagte NHL-Verteidiger Korbinian Holzer von den Anaheim Ducks, "Shootout ist dann immer eine Glücksache. Wir können aber auf unserem letzten Drittel aufbauen, da haben wir es besser gemacht."

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Draisaitl und Ehliz gleichen zweimal aus

Jesper Jensen (29.) und Frederik Storm (36.) brachten Dänemark in Führung, NHL-Star Leon Draisaitl (33.) und der Nürnberger Yasin Ehliz (51.) glichen für das Sturm-Team mit fünf WM-Debütanten aus. NHL-Profi Frans Nielsen besiegelte dann im Penaltyschießen doch noch die fünfte deutsche Niederlage im siebten WM-Duell mit den Dänen.

Hier gibt es den kompletten Spielplan der Eishockey-WM in Dänemark.

Die DEB-Auswahl steht nach der Auftaktpleite gegen den Weltranglisten-14. im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe B am Sonntag (16.15 Uhr/bei uns im Live-Ticker) gegen Norwegen bereits enorm unter Druck. Nur mit einem Sieg hätte sie noch eine realistische Chance auf die K.o.-Runde.

Mit diesem Kader tritt das DEB-Team bei der Eishockey-WM in Dänemark an.

sid

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