Sieg über Bremerhaven

DEL-Viertelfinale: München mit furiosem Schlussdrittel zum zweiten Sieg

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Der EHC Red Bull darf jubeln.

Mit einem furiosen Schlussdrittel ist Titelverteidiger und Topfavorit Red Bull München im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen den krassen Außenseiter Fischtown Pinguins Bremerhaven zum ersten Mal in Führung gegangen.

München - Der Hauptrundensieger gewann nach 0:2 noch 5:2 (0:1, 1:1, 4:0) im dritten Spiel und führt in der Best-of-seven-Serie mit 2:1.

Die Pyeongchang-Helden Frank Mauer und Patrick Hager waren mit je zwei Toren die Matchwinner. "Wir schaffen es nicht, 60 Minuten passables Eishockey zu spielen", sagte Hager selbstkritisch bei Telekom Sport.

Die Münchner gerieten überraschend durch Überzahltore von Christopher Rumble (14.) und Mike Hoeffel (31.) in Rückstand. Mauer verkürzte (33.) und fand nach dem zweiten Drittel klare Worte: "Wir spielen einfach nicht gut genug und sind immer einen Schritt zu spät. Wir sind nicht konzentriert genug."

Gleich drei Olympiahelden sorgten für den Ausgleich: Nach Vorarbeit von Yannic Seidenberg und Dominik Kahun traf Hager in Überzahl zum 2:2 (42.). Es dauerte bis zur 48. Minute, ehe Mauer die Gastgeber zum ersten Mal in Führung brachte. Hager (53.) und Jonathan Matsumoto (57.) erhöhten auf 5:2.

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