Nach Holperstart gegen Lewis

Darts-WM: Taylor im Finale, Titelverteidiger van Gerwen gestürzt

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Phil Taylor greift im Finale nach seinem 17. WM-Titel.

Phil Taylor hat es geschafft: Die Darts-Legende steht bei ihrer letzten WM im Finale. Dabei schnupperte Newcomer Jamie Lewis kurz an der Sensation.

Darts-Legende Phil "The Power" Taylor darf bei seiner letzten WM weiter vom Titel träumen. Der 16-malige Weltmeister erreichte am Samstagabend das Finale, Titelverteidiger Michael van Gerwen schied überraschend aus. Taylor setzte sich souverän mit 6:1gegen den Überraschungs-Halbfinalisten Jamie Lewis (Wales) durch. Der 57-Jährige wird nach den 25. Titelkämpfen der Professional Darts Corporation (PDC) seine Karriere beenden.

Im zweiten Halbfinale scheiterte der Weltranglistenerste van Gerwen aus den Niederlanden in einer hochdramatischen Partie an Newcomer Rob Cross. Der Engländer bezwang bei seiner ersten Teilnahme an der Darts-WM den haushohen Favoriten "Mighty Mike" über die volle Distanz von elf Sätzen mit 6:5 im Sudden Death. Van Gerwen hatte zuvor sechs Matchdarts vergeben. Das Finale findet an Neujahr (21.00 Uhr/Sport1 und DAZN) statt.

Taylor nach dem Halbfinale: "Ich bin heilfroh"

Phil "The Power" Taylor tat sich in der Anfangsphase schwer, der krasse Außenseiter Lewis gestaltete die ersten vier Sätze ausgeglichen, ließ in den entscheidenden Phasen aber Chancen aus. "Ich bin heilfroh", sagte Taylor, "ich wusste am Anfang überhaupt nicht, was los ist und bin gar nicht ins Match gekommen."

Am Ende siegte Taylor deutlich und machte seine 21. Finalteilnahme perfekt. "Damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte nicht, dass ich diesen ganzen Weg schaffen würde", sagte der Engländer, der in seiner Karriere erst vier Endspiele verloren hat.

Die WM im Londoner Alexandra Palace ist mit der Rekordsumme von umgerechnet 2,1 Millionen Euro dotiert. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 400.000 Pfund (ca. 455.000 Euro), für den zweiten Platz werden 170.000 Pfund (ca. 193.000 Euro) ausgezahlt. Als letzter Deutscher war der Bochumer Kevin Münch in der zweiten Runde gegen den Spanier Antonio Alcinas gescheitert.

SID

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