Vorwürfe der sexuellen Belästigung

Bestätigt: Vorwürfe gegen Nowitzki-Klub - Cuban spendet 10 Millionen

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Dirk Nowitzki als Spieler der Dallas Mavericks

Eine unabhängige Kommission der NBA hat nach einer siebenmonatigen Untersuchung die Vorwürfe von Fällen der sexuellen Belästigung bei Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks bestätigt.

Dallas- Aufgedeckt hatte diese im Februar das Fachmagazin Sports Illustrated. An der Spitze der Beschuldigten steht der frühere Mavs-Präsident Terdema Ussery, der den Verein 2015 nach 18 Jahren verlassen hatte. Die Mannschaft um ihren deutschen Star Nowitzki ist demnach nicht in die Affäre verwickelt.

Klubchef Mark Cuban

"Die Untersuchung hat Informationen zutage gefördert, die beweisen, dass es im Verlauf von mehr als 20 Jahren zahlreiche Fälle von sexueller Belästigung und anderen ungebührlichen Verhaltens gegeben hat", heißt es in dem Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Cuban ausdrücklich ausgenommen

Ausdrücklich ausgenommen vom Verdacht wurde der aktuelle Dallas-Klubchef Mark Cuban. "Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass Herr Cuban Kenntnis vom Verhalten Usserys hatte", heißt es. Cuban hat zehn Millionen Dollar an Vereinigungen zum Kampf gegen häusliche Gewalt und für eine stärkere Rolle von Frauen im Sport gespendet.

Die Kommission befragte in den vergangenen Monaten 215 frühere und aktuelle Angestellte der Mavericks und sichtete 1,6 Millionen Dokumente, inklusive Emails. Neben Ussery sind auch Ticket-Manager Chris Hyde und der Mavericks-Berichterstatter Earl Sneed involviert.

"Die Ergebnisse der unabhängigen Untersuchung sind verstörend und herzzerreißend. Kein Angestellter innerhalb der NBA und in der Gesellschaft sollte in so einem Klima arbeiten", sagte NBA-Boss Adam Silver.

Dirk Nowitzki, seit der Saison 1998/99 Mitglied der Franchise, war im Februar nach Bekanntwerden der Vorwürfe schockiert. "Es bricht mir das Herz. Ich war angewidert, als ich den Artikel gelesen habe - so wie jeder", sagte der Würzburger damals, "ich war schockiert, dass in unserer Franchise, in meiner Franchise, solche Sachen passiert sind."

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