Cilic im Finale der Australian Open - „Wird sicher schön am Sonntag“

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Marin Cilic.

Er ist schon jetzt die neue Nummer drei der Tennis-Welt - hinter Roger Federer und Rafael Nadal. Marin Cilic hat es als erster Kroate bei den Australian Open ins Endspiel geschafft. Das Halbfinale war eine klare Sache.

Melbourne - Ein halbes Jahr nach seiner tränenreichen Niederlage im Wimbledon-Finale gegen Roger Federer bekommt Marin Cilic eine weitere Chance auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Als erster kroatischer Tennisprofi erreichte der 29-Jährige bei den Australian Open das Endspiel. Cilic setzte sich am Donnerstag gegen den britischen Tennisprofi Kyle Edmund in 2:18 Stunden 6:2, 7:6 (7:4), 6:2 durch. Im Finale am Sonntag (09.30 Uhr MEZ/Eurosport) bekommt es der US-Open-Sieger von 2014 mit Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz oder dem Südkoreaner Chung Hyeon zu tun.

„Ich freue mich, dass ich jetzt zwei Tage Pause habe, es wird sicher schön am Sonntag“, sagte Cilic nach seinem deutlichen Erfolg gegen den in Südafrika geborenen Weltranglisten-49. Edmund. Durch den Sieg wird sich Cilic in der neuen Weltrangliste am Montag auf Platz drei hinter dem Zweiten Roger Federer und dem weiterhin führenden Rafael Nadal verbessern. Der Spanier hatte im Viertelfinale gegen Cilic wegen einer Verletzung am Hüftbeuger aufgeben müssen.

Federer und Chung ermitteln am Freitag (09.30 Uhr MEZ/Eurosport) den zweiten Finalisten. „Er hat großartige Qualitäten, vor allem in der Defensive“, sagte der 36 Jahre alte Federer über den 15 Jahre jüngeren Chung. Das Super-Talent aus Suwon hatte in den Runden zuvor Alexander Zverev und Novak Djokovic aus dem Turnier geworfen und steht zum ersten Mal im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Cilic dagegen profitierte im Duell mit dem Überraschungs-Mann Edmund auch von seiner Erfahrung. Sein 23 Jahre alter Kontrahent ließ sich auf Diskussionen mit dem Schiedsrichter ein und konnte nicht an seine starken Leistungen des bisherigen Turniers anknüpfen. Cilic, der im vergangenen Juli im Wimbledon-Endspiel angesichts von Blasen an den Füßen Tränen vergoss und sichtbar geschwächt Federer unterlag, blieb ruhig und feierte seinen dritten Endspiel-Einzug bei einem Grand Slam.

dpa

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