Parmakoski und Bolschunow siegen

Björgen knapp geschlagen - Kläbo vor Sieg im Gesamtweltcup

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Die Finnin Krista Pärmäkoski (M) bejubelt bei der Siegerehrung ihren ersten Platz vor der Norwegerin Marit Björgen (l) und der Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg.

Norwegens Skilanglauf-Königin Marit Björgen hat ihren 114. Weltcupsieg um Haaresbreite verpasst.

Falun - Beim vorletzten Rennen des Saisonfinals im schwedischen Falun wurde Björgen im Klassik-Massenstart über 10 km vier Tage vor ihrem 38. Geburtstag mit 0,2 Sekunden Rückstand hinter der Finnin Krista Pärmäkoski Zweite.

Mit Platz drei wahrte Björgens Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg (+5,1 Sekunden) ihre Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups. Die führende Heidi Weng (ebenfalls Norwegen) zeigte sich erneut formschwach und liegt nach Rang 22 nur noch 107 Punkte vorne.

Im 10-km-Verfolger am Sonntag kann Östberg an Titelverteidigerin Weng noch vorbeiziehen - insgesamt sind zum Abschluss der Mini-Tour in Schweden noch 250 Punkte zu vergeben. Östberg startet als Zweite mit 36,6 Sekunden Rückstand auf Björgen ins letzte Saisonrennen, Weng (+1:32,9) nur von Rang 21. Sollte dies auch im Ziel so aussiehen, hätte Östberg erstmals die große Kristallkugel gewonnen.

Beste Deutsche war Katharina Hennig (Oberwiesenthal) als gute 15. (+32,8), auch Victoria Carl (Zella-Mehlis) sammelte als 28. (+59,6) noch Weltcuppunkte. Sandra Ringwald (Schonach), am Freitag im Sprint als Elfte beste Deutsche, musste krankheitsbedingt auf einen Start verzichten.

Bei den Männern feierte der 21 Jahre alte Russe Alexander Bolschunow über 15 km im klassischen Stil seinen ersten Karrieresieg. Zweiter wurde der Schwede Calle Halfvarsson vor dem Italiener Francesco de Fabiani. Norwegens Jungstar Johannes Hösflöt Kläbo wurde nur 22., steht aber dennoch unmittelbar vor seinem ersten Sieg im Gesamtweltcup.

Vor dem abschließenden Verfolgungsrennen am Sonntag führt Kläbo mit 249 Punkten Vorsprung auf den Schweizer Dario Cologna und benötigt damit noch einen einzigen Zähler. Bester der enttäuschenden Deutschen war in Falun Thomas Bing (Dermbach) auf Platz 43.

sid

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