Erste Liga

Uwe Seelers (83) letzter Wunsch: Fußball-Legende will HSV aufsteigen sehen

HSV-Legende Uwe Seeler gerät bei der neuen Mannschaft des Hamburger SV ins Schwärmen und verrät seinen letzten Wunsch. Es ist sein größter Traum, den Aufstieg der Rothosen in die erste Fußballbundesliga noch zu erleben. 

Hamburg – Der Hamburger SV will den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga nicht zum Saisonziel machen. HSV-Cheftrainer Daniel Thioune macht sogar Witze darüber*. Doch für HSV-Legende Uwe Seeler (83) gehört Hamburg zurück ins Oberhaus. Ein Herzenswunsch, wie 24hamburg.de/HSV berichtet. „Ich hoffe doch sehr, dass ich den Aufstieg noch erleben werde. Ich wünsche es mir von Herzen“, sagt er der Bild. Beim Anblick der neuen Mannschaft gerät er ins Schwärmen.

FußballspielerUwe Seeler
Geboren5. November 1936 (Alter 83 Jahre), Hamburg
Größe1,7 m
EhepartnerinIlka Seeler
EnkelLevin Öztunali
KinderFrauke Seeler

HSV-Legende Uwe Seeler traut Hamburger SV den Aufstieg zu

HSV-Legende Uwe Seeler hat Schmerzen. Am 22. Mai schockte er Fans mit einer Unfall-Meldung*. In seiner Wohnung fiel er von einer Leiter und brach sich die Hüfte und drei Rippen. Eine einstündige Operation war notwendig. Schon damals hatte er Herz- und Rückenprobleme. Am Mittwoch, 7. Oktober 2020, sagt er der Bild: „Meine Leiste macht mir aktuell sehr zu schaffen. Ich habe leider noch Schmerzen.“

HSV-Legende Uwe Seeler hat einen Herzenswunsch. Er will den Aufstieg des Hamburger SV noch erleben. (24hamburg.de-Montage)

Trotz aller gesundheitlichen Probleme gibt es für HSV-Legende Uwe Seeler natürlich nur ein Thema. Fußball. Und die Rückkehr des Hamburger SV in die erste Fußball-Bundesliga: „Dieses Jahr muss es einfach klappen! Zwei Jahre zweite Liga sind nicht nur für mich genug. Ich hoffe doch sehr, dass ich den Aufstieg noch erleben werde. Ich wünsche es mir von Herzen.“ Dass die Mannschaft dazu das Potenzial hat, daran ließ der 83-Jährige keine Zweifel.

Uwe Seeler: Simon Terrode ist eine Begabung „in die Wiege gelegt“

Vor allem die klugen Verstärkungen lassen HSV-Legende Uwe Seeler an den Aufstieg glauben: „Hoffnung machen mir die klugen Transfers in dieser Wechsel-Periode. Terodde, Ulreich, Leistner oder Onana – sie helfen uns alle weiter.“ Simon Terodde (32) wechselte nach zähen Verhandlungen mit dem 1. FC Köln* zum Nulltarif an die Elbe*. In den ersten zwei Saisonspielen hat er bereits vier Treffer erzielt. Uwe Seeler: „Er hat ein ganz besonderes Näschen für Tormöglichkeiten. Diese gewisse Begabung ist nicht zu lernen. Sie wird einem in die Wiege gelegt.“

Auch für Sven Ulreich (32) hat HSV-Legende Uwe Seeler nur lobende Worte übrig: „Du brauchst für den Aufstieg einen Tormann im Kasten, der auch mal einen sogenannten Unhaltbaren abwehrt.“ Der Transfer des Torhüters zum Hamburger SV war die große Überraschung im abgelaufenen Transferfenster. Weil Aelxander Nübel (24) zum FC Bayern München wechselte, war Sven Ulreich (32) hinter ihm und Stammtorhüter Manuel Neuer (34) nur noch Torhüter Nummer drei beim deutschen Rekordmeister. In Hamburg dürfte er die bisherige Nummer eins Daniel Heuer Fernandes* (27) auf die Ersatzbank verdrängen. Eine Entscheidung, die Daniel thioune schnell gefällt hat*.

Klappt es diesmal mit HSV-Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga?

Durch die Zugänge sei eine erfolgversprechende Mischung aus jungen und alten Spielern entstanden, stellt HSV-Legende Uwe Seeler im Bild-Interview fest: „Und endlich bekommen Youngster wie Stephan Ambrosius, Josha Vagnoman, Amadou Onana oder Manuel Wintzheimer eine echte Chance in der Startelf.“ Stephan Ambrosius (21) gehörte in der Vorbereitung zu den großen Überraschungen in der Abwehr des Hamburger SV. Im Sturm verdrängte der quirlige Manuel Wintzheimer (21) gestandene Profis wie Lukas Hinterseer* (29) und Bobby Wood* (27), die beide zum Verkauf gestanden haben sollen, aber keine Abnehmer fanden.

Coronavirus macht den Fußball kaputt

Sorgen bereitet der HSV-Legende Uwe Seeler allerdings das Coronavirus-Sars-CoV-2*. Es ruiniere einfach den Fußball: „Fußball ohne Fans ist doch nur halber Kram. Nein, ich muss das noch schärfer formulieren: Es ist einfach furchtbar!“ Im Bild-Interview sehnt er sich nach Normalität zurück. „Ein gut gefülltes Stadion. Die stets ausverkaufte, stimmungsvolle Nordtribüne – was will man als HSV-Fan noch mehr?“

Ob er das so schnell bekommt? Eher nicht. Wegen kontinuierlich steigender Infektionszahlen steht Hamburg kurz davor, deutlich strengere Coronavirus-Maßnahmen zu beschließen*. Die würden auch den Hamburger SV betreffen. Mehr als 1.000 Zuschauer wären dann nicht mehr im Volksparkstadion erlaubt. Schon das Nachholspiel gegen Erzgebirge Aue* könnte davon betroffen sein. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa & Axel Heimken/dpa

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