Dank Ex-Kölner Simon Terodde

HSV-Stürmer reif für die Bundesliga? Daniel Thioune belebt Hamburger SV-Offensive

Für den Hamburger SV (HSV) ist Neuzugang Simon Terodde (vom 1. FC Köln) das finale Puzzlestück, um zumindest die Offensive erstligareif zu gestalten. Derweil baggert der VfL Bochum an Offensivass Lukas Hinterseer. 

  • HSV-Trainer Daniel Thioune* hat Offensive erstligareif gemacht.
  • Stürmer Lukas Hinterseer könnte Hamburger SV* verlassen. Der VfL Bochum lockt.
  • Neuzugang Simon Terodde gilt als Torgarant für die zweite Fußball-Bundesliga.

Hamburg – Beim Testspielsieg gegen Feyenoord Rotterdam hat der Hamburger SV vor allem bewiesen, dass die Mannschaft auch das schnelle und direkte Spiel nach vorne beherrscht. Ein Verdienst von HSV-Trainer Daniel Thioune. Sonny Kittel* (27) und Jeremy Dudziak (25) sorgten aus dem Mittelfeld heraus für gefährliche Momente. Vorne lauerten mit Manuel Wintzheimer (21) Neuzugang Simon Terodde* (32) zwei Stürmer, die wissen, wo der Kasten steht. Das glaubt auch HSV-Legende Uwe Seeler*.

FußballvereinHamburger SV
CheftrainerDaniel Thioune
VorsitzenderMarcell Jansen
Gründung29. September 1887, Hamburg
VorstandJonas Boldt (Sport); Frank Wettstein (Finanzen, Recht & Personal)
Ligen2. Fußball-Bundesliga, DFB-Pokal

Hamburger SV-Offensive: Erstligareif dank Neuzugang Simon Terodde und HSV-Cheftrainer Daniel Thioune

Für zwei Spieler sind das schlechte Nachrichten. Zum einen für Aaron Hunt* (34), den HSV-Kapitän der vergangenen Saison. Im Testspiel gegen den VfB Stuttgart zog er noch in der ersten Halbzeit die Fäden im Mittelfeld. Beinahe jede Aktion lief über ihn. Ergebnis: Mit einem 0:3 Rückstand ging es in die Kabine. Am Ende verlor der Hamburger SV 2:3. Was einige Fragen für Trainer Daniel Thioune aufwarf*. Fünf Probleme gibt es, die er nicht lösen konnte*.

Simon Terodde soll den Hamburger SV zurück in die erste Fußball-Bundesliga ballern.

Es könnte gut sein, dass HSV-Trainer Daniel Thioune zukünftig auf den Mittelfeld-Routinier in der Startelf verzichtet. Auch könnte Aaron Hunt die Kapitänsbinde an Tim Leibold (26) oder Toni Leistner (30) verlieren*. Die Entscheidung, wer den Hamburger SV zukünftig als Kapitän auf den Platz führt, will der Trainer nach dem letzten Testspiel treffen. Am Samstag, 5. September 2020, spielen die Rothosen im Hamburger Volksparkstadion gegen Hertha BSC Berlin. Anpfiff ist um 17 Uhr. Dass der Sturm bereit für die erste Bundesliga ist, sehen auch die HSV-Fans so und fordern den Aufstieg*.

HSV-Transfergerücht: Lukas Hinterseer könnte Hamburger SV Richtung VfL Bochum verlassen

Die funktionierende HSV-Offensive ist auch für Stürmer Lukas Hinterseer (29) eine schlechte Nachricht. Der Österreicher rutschte noch unter Ex-Trainer Dieter Hecking*, der jetzt Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg ist, ins zweite Glied. Leihspieler Joel Pohjanpalo* (25) hatte ihn in der Rückrunde der abgelaufenen Saison auf die Bank verdrängt.

In der aktuellen Vorbereitung hat ihm dann Manuel Wintzheimer den Rang abgelaufen. Der 21-Jährige traf bei der Niederlage den VfB Stuttgart und erzielte das goldene Tor gegen Feyenoord Rotterdam. Dem Hamburger SV kommt es daher gelegen, dass der VfL Bochum Interesse an Lukas Hinterseer* haben soll. Der Vertrag des Stürmers läuft im kommenden Sommer aus. Jetzt ist die vielleicht letzte Möglichkeit, noch eine nennenswerte Ablöse zu erzielen*.

HSV-Stürmer Simon Terodde als Torgarant: Bobby Wood beim Hamburger SV aussortiert

Abgerundet wird der HSV-Sturm von Simon Terodde, den der Hamburger SV ablösefrei vom 1. FC Köln loseisen konnte. Der 32-Jährige gilt als Spezialist für die zweite Fußball-Bundesliga. In 220 Spielen im deutschen Unterhaus erzielte er 118 Treffer. Seine stärkste Saison war 2018/19, als er die Rheinländer mit 29 Treffern fast im Alleingang zum Aufstieg ballerte. In der ersten Runde des DFB-Pokals können die HSV-Ballermänner bei der SG Dynamo Dresden* ihre Treffsicherheit beweisen.

Theoretisch steht HSV-Trainer Daniel Thioune auch noch Bobby Wood* (27) zur Verfügung. Der Amerikaner sollte den Hamburger SV verlassen*, ein Abnehmer fand sich allerdings nicht. Auch wegen des hohen Gehalts. Der Stürmer entschied sich daher, sich bei den Rothosen durchzubeißen. In den Testspielen war davon allerdings nichts zu sehen. Die Torwart-Frage beim Hamburger SV scheint derweil geklärt: HSV-Trainer Daniel Thioune degradierte Julian Pollersbeck vor dem Testspiel gegen Hertha BSC Berlin zur Nummer drei*. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Markus Scholz/dpa/picture alliance

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