Abgang nach Griechenland

Ciao Papa – Innenverteidiger vom Hamburger SV schleicht sich aus der Stadt

Kyriakos Papadopoulos ist nicht mehr in Hamburg. Der griechische Verteidiger hat sich klammheimlich verabschiedet und trainiert nun offenbar in Griechenland für eine ungewisse Zukunft.

  • Kyriakos Papadopoulos ist seit Januar 2017 beim Hamburger SV*.
  • Die Zeit des Fußballers in Hamburg* lief nicht optimal.
  • Nun verschwindet er plötzlich aus der Stadt.

Hamburg - Der Hamburger SV ist gerade mit einem unglücklichen Unentschieden in die Restsaison nach der Coronavirus-Pause gestartet und bereitet sich auf den kommenden Spieltag vor. Ein Mann wird dabei keine Rolle mehr spielen. Der Verteidiger Kyriakos Papadopoulos, kurz „Papa“, ist bereits in seiner griechischen Heimat, dabei läuft der Vertrag noch bis zum Sommer.

Papadopoulos verlässt den Hamburger SV vor Vertragsende

Rund drei Jahre steht Papadopoulos nun schon beim Hamburger SV unter Vertrag. Im Juli 2017 wechselte er für 6,5 Millionen Euro von Leverkusen nach Hamburg. Vorher hatten ihn die Hamburger schon von Bayer Leverkusen ausgeliehen. Das ist ein stattliches Sümmchen, der Grieche ist aktuell auf Platz 12 der Hamburger Rekord-Tranfers

Doch sportlich lief es schon lange nicht mehr zwischen dem HSV und Papadopoulos. Die Saison 2018/19 musste er verletzt fast komplett aussetzen. Gegen Magdeburg stand er für eine ganze Spiellänge auf dem Feld, saß sonst nur zweimal auf der Bank. Auch in der folgenden Spielzeit 2019/20 durfte Papa nur zweimal auf den Platz, wurde ab Oktober gar nicht mehr in den Kader berufen und trainierte mit der U21. Das war die Entscheidung von Dieter Hecking*. 

Der Vertrag von Papadopoulos läuft im Sommer aus. Nun berichtet mopo.de, dass sich der Grieche bereits in der Heimat befinden. Damit scheint auch besiegelt, dass Papa nicht mehr in der Regionalliga mitspielen wird, sollte die Saison dort überhaupt fortgesetzt werden. 

“Ganz ruhig“ wird es gerade um Papa - Warum ist der Grieche nicht mehr in Hamburg?

Hamburger SV und Papa gehen im Frieden auseinander

Beim Hamburger SV bemüht man sich um eine positive Kommunikation. Sportvorstand Jonas Boldt äußerte sich gegenüber mopo.de betont harmonisch: „Papa weiß, dass er hier in Hamburg jederzeit willkommen ist.“ Zudem gäbe es „keinen Grund, aufeinander böse zu sein.“

Dennoch bleiben einige Fragen offen. Der Instagram-Account von Papadopoulos, auf dem er sich im Krafttraining zeigt, ist auf privat gestellt. Hat der Profi seinen Fans etwas zu verheimlichen oder einfach nur keine Lust auf blöde Kommentare? Geheim ist der Account nicht, über 43.500 Menschen folgen Papa auf der Plattform. 

Hamburger SV empfängt Bielefeld zum Spitzenspiel am Sonntag

Am Wochenende startet der Hamburger SV in den 27. Spieltag der Bundesliga. Dass Papadopoulos an dieser Partie nicht teilhaben wird, war also schon vorher klar. Auf die Hamburger wartet am Sonntag eine harte Aufgabe. Sie empfangen den Tabellen-Spitzenreiter Arminia Bielefeld im Volksparkstadion. Dieter Hecking warnte seine Jungs bereits vor zwei brandgefährlichen Spielern: Das hat Hecking über Klos und Ortega gesagt*.

Für die Kiez-Rivalen vom FC St. Pauli* geht es am Samstag nach Darmstadt. Das Team von Jos Luhukay ist auswärts besonders schwach, konnte gerade mal acht Punkte aus zwölf Spielen mitnehmen. Für beide Hamburger Teams stehen also heftige Brocken vor der Tür. Hier gibt es alle Infos zum 27. Spieltag der zweiten Liga, Free-TV und Livestreams.

Coronavirus-Zeit macht Transfers schwierig

Für viele Teams der ersten und zweiten Bundesliga ist die Zukunft gerade äußerst ungewiss. Beim FC St. Pauli tut man sich wahrscheinlich deshalb schwer, weitere Spieler zu verpflichten oder Verträge zu verlängern. Beim Hamburger SV sind die Aussichten etwas rosiger. In dieser Saison konnten sie außerdem schon das junge Sturm-Talent Aaron Opoku* sowie den defensiven Josha Vagnoman* langfristig an sich binden. Die eigene Jugend rückt in den Fokus. Da kann man den Abgang von Papadopoulos sicher verkraften.

Übrigens wird wahrscheinlich auch ein Grieche beim FC St. Pauli gehen. Wie bild.de mit Verweis auf die kroatische Zeitung “Sportske Novosti” meldet, wird Stürmer Dimitros Diamantakos die Hamburger am Ende der Saison verlassen. 

Quelle: 24hamburg.de-HSV

* 24hamburg.de und extratipp.com sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare