Klarer VfL-Sieg

Wolfsburg zeigt Gladbach die Grenzen auf

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Josuha Guilavogui bejubelt seinen Treffer zum 3:0.

So hatte sich Dieter Hecking seine Rückkehr nach Wolfsburg wohl nicht vorgestellt. Seine Gladbacher unterlagen Wolfsburg klar mit 0:3.

Wolfsburg - Bei der Rückkehr von Dieter Hecking nach Wolfsburg hat Borussia Mönchengladbach den Sprung auf Platz zwei verpasst. Der ehemalige VfL-Trainer verlor am Sonntag 0:3 (0:2) mit den Borussen, die auf Rang vier der Fußball-Bundesliga liegen. Die Niedersachsen verschafften sich Luft im Abstiegskampf und kletterten durch den Sieg auf Platz elf. Für die Wolfsburger schossen vor 24 265 Zuschauern Yunus Malli (4.), Daniel Didavi (25.) und Josuha Guilavogui (71.) die Tore.

Der am Anfang der Vorsaison in Wolfsburg beurlaubte Hecking sah eine schwache Vorstellung seines derzeitigen Teams. Eine Woche nach dem Sieg gegen Bayern München konnte seine Mannschaft nicht an die Leistung gegen den Spitzenreiter anknüpfen und hatte vor allem in der ersten halben Stunde sehr große Probleme.

Wolfsburg zieht Gladbach früh den Zahn

Mit den frühen Toren deckten die Wolfsburger die Schwächen der Gäste in der Defensive auf. Der starke Malli stand dabei zweimal im Blickpunkt. Der türkische Nationalspieler bereitete den Angriff zum ersten Treffer selber vor und verwandelte einen Rückpass von Mario Gomez ungestört aus knapp zwölf Metern. Beim zweiten Tor gab der im linken Mittelfeld spielende Malli die herrliche Vorlage durch die Gladbacher Innenverteidigung auf Didavi, der den Ball über Keeper Yann Sommer lupfte.

Die Gladbacher hatten dem wenig entgegenzusetzen. Zum einen arbeitete die Wolfsburger Defensive konzentriert und engagiert. Zum anderen waren die Offensivbemühungen der Borussia zu einfallslos. Ein Kopfball von Jannik Vestergaard (28.) sorgte für die erste Chance.

Zwei Abseitstore für die Borussia

Nicht einfacher für die Gladbacher wurde es durch eine weitere Verletzung. Nach einer knappen halben Stunde fiel bei den Borussen, die bereits unter anderem auf Christoph Kramer und Patrick Herrmann verzichten mussten, Tony Jantschke aus. Der Außenverteidiger, der mit Malli seine liebe Mühe hatte, musste durch Mickael Cuisance ersetzt werden.

Kurioserweise wurde es danach besser bei den Gästen. Zwei Abseitstore von Thorgan Hazard (37.) und Lars Stindl (39.) zeugten zumindest von den Bemühungen der Gladbacher, schon vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch es fehlte die Genauigkeit für ein Tor.

Die von Hecking taktisch umgestellten Gladbacher erhöhten mit mehr Offensivspielern den Druck zusehends. Die Wolfsburger zogen sich in der zweiten Hälfte zurück und kamen nur selten zu ihren Kontern.

Die Gäste waren die spielbestimmende Mannschaft, ohne zu hundertprozentigen Chancen zu kommen. Das rächte sich. Nachdem die Gladbacher Abwehr bei einem der wenigen Wolfsburger Gegenstöße nicht sauber geklärt hatte, traf Guilavogui mit einem abgefälschten Fernschuss. Das Spiel war damit entschieden.

dpa

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