Ex-Nationaltrainer mit Rat für Jogi Löw

Vogts fordert WM-Bonus für Götze

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Joachim Löw und Mario Götze vor dessen Einwechslung im WM-Finale 2014.

Wenn es nach Ex-Bundestrainer Vogts geht, sollte Götze auf jeden Fall im WM-Zug nach Russland sitzen. Vogts‘ Begründung ist so einfach wie plausibel. 

Dortmund - Ex-Bundestrainer Berti Vogts spricht sich bei der Weltmeisterschafts-Nominierung für einen Bonus für verdiente Nationalspieler wie zum Beispiel WM-Held Mario Götze von Borussia Dortmund aus. „Es ist normal und richtig, dass es bei der Nominierung eines WM-Kaders einen Bonus gibt für die Weltmeister - und die Spieler, die schon eine WM gespielt haben", schrieb der 70-Jährige in seiner t-online.de-Kolumne. 

Vogts begründet seine Forderung: „Der Trainer weiß genau, wie sich diese Spieler bei solchen Turnieren konzentrieren und präsentieren können, wenn sie gesund sind. Wenn der Bundestrainer zwei Spieler auf einem ähnlichen Niveau hat, wird er sich immer für den Siegtorschützen aus dem WM-Finale entscheiden - denn er weiß, dass er sich auf ihn verlassen kann, wenn es drauf ankommt. Das weiß er bei den Jungen noch nicht." 

„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Jetzt müssen sie liefern“

Als verantwortlicher Nationalcoach arbeite man, so Vogts, natürlich gerne mit den Spielern, „mit denen man schon viel erreicht hat. Man lässt ihnen bis zum letzten Moment ein Türchen offen“. 

Bundestrainer Joachim Löw hat neben Götze auch Ilkay Gündogan (Manchester City) nach langer Pause für die Länderspiele in England und dann gegen Frankreich nominiert. Vogts: "Ich hoffe, dass ihnen bewusst ist, dass der Bundestrainer ihnen eine Chance gibt, obwohl sie in den letzten Spielen im Verein nicht so überragend gespielt haben. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Jetzt müssen sie liefern."

SID

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