BVB-Chef äußert sich auch zu möglichem Abgang

Watzke: Verpflichtung von Mkhitaryan nur "mit viel Fantasie vorstellbar"

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Henrikh Mkhitaryan ist von Dortmund nach Manchester gewechselt.

Holt Dortmund Stürmer Henrikh Mkhitaryan zurück? BVB-Chef Hans-Joachim Watzke hat eine klare Meinung dazu - in einer anderen Personalfrage hält er sich aber bedeckt.

Dortmund - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat eine Rückverpflichtung von Stürmer Henrikh Mkhitaryan als kaum praktikabel beschrieben. "Ich kenne ja wie kein anderer die ökonomischen Daten seines Transfers zu ManUnited", sagte Watzke im Gespräch mit der Bild am Sonntag: "Und von daher ist das nur mit viel Fantasie vorstellbar." Der Armenier war 2016 für 42 Millionen Euro vom BVB auf die britische Insel gewechselt.

Im Fall des Dortmunder Ausnahmestürmers Pierre-Emerick Aubameyang, dem zuletzt wieder vermehrt Wechselabsichten nachgesagt wurden, hielt sich Watzke bedeckt. "Er sollte schon so oft weg sein", sagte der BVB-Boss: "Da gebe ich keine Prognose ab. Nur so viel: Er hat einen langfristigen Vertrag bei uns. Im Winter will ich aber keinen absoluten Leistungsträger gehen lassen. Wir haben ja noch Ziele."

Abwartend verhält sich Watzke auch bei der Frage nach den Zukunftsplänen von Weltmeister Andre Schürrle. "Ich habe nur gehört, dass der Berater der Meinung ist, dass Andre mehr Spielanteile benötigt. Wenn ein Spieler unbedingt weg will, werden wir das mit seinem Berater diskutieren. Aber noch ist das nicht passiert."

Zudem brach der 58-Jährige eine Lanze für BVB-Trainer Peter Stöger, der wegen seines kurzfristigen Wechsels vom 1. FC Köln nach Dortmund in die Kritik geraten war. "Warum darf ein Trainer nicht, wie jeder andere deutsche Arbeitnehmer, zeitnah etwas Neues finden? Wenn man Peter Stöger daraus einen Strick dreht, finde ich das albern", sagte Watzke und bezeichnete es als "Heuchel-Diskussion".

Keinen Zweifel hat er nach wie vor an der Trennung von Thomas Tuchel, dessen Nachfolger Peter Bosz mittlerweile von Stöger abgelöst wurde: "Nie. Und da können jetzt wieder noch so viele Leute von außen, die keinen Einblick in die internen Vorgänge haben, reden, was sie wollen." Dennoch wünscht er Tuchel alles Gute und würde ihm den Trainerposten bei Bayern München gönnen: "Wenn die Bayern ihn verpflichten, ist das für Thomas Tuchel eine tolle Aufgabe."

SID

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