Lob für Trainer und Teamkamerad

Vertragsverlängerung: Alaba macht sich für Kumpel Ribéry stark

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Teamkollegen und Freunde: David Alaba macht sich für eine Weiterverpflichtung seines Partners auf der linken Seite, Franck Ribéry, stark.

Jerome Boateng und David Alaba loben im Trainingslager des FC Bayern Trainer Jupp Heynckes. Linksverteidiger Alaba macht sich zudem für eine Vertragsverlängerung von Franck Ribéry stark.

Doha/München - Lässig betritt Jerome Boateng den provisorischen Presseraum im Mannschaftshotel des FC Bayern in Doha (mehr Infos auf tz.de*). Er lockert noch eben die Nackenmuskulatur, dann steht er bereit. Das Trainingslager am Persischen Golf, betont er, gefalle ihm. "Hier fühle ich mich sehr gut, ich kann alles mitmachen, ich habe keine Probleme. Es ist nicht so einfach, aus Verletzungen zurückzukommen, aber ich bin auf einem guten Weg."

Boateng hat in den vergangenen beiden Jahren häufiger den Weg des Rückkehrers beschreiten müssen. Zuletzt setzte ihn eine Oberschenkelverletzung über den Sommer hinweg außer Gefecht, gefolgt von muskulären Problemen Anfang November. Doch der 29 Jahre alte Weltmeister hat gelernt, er will langsam zu Höchstleistungen zurückkehren. Von Trainer Jupp Heynckes (72) fühlt er sich dabei bestens unterstützt.

"Er kennt mich sehr gut", sagt Boateng, "er weiß, was ich für ein Spieler bin und was ich hinter mir habe an Verletzungen." Darauf habe Heynckes Rücksicht genommen - ein Vertrauensbeweis. "Das gibt uns auch ein gutes Gefühl als Spieler, wenn der Trainer dir sagt: Du bist wichtiger. Dass du gesund bist und auf 100 Prozent kommst, als wenn du ein Spiel machst, wo du dich wieder verletzt, weil es zu schnell zu früh ist."

FCB: Alaba über den guten Draht zwischen Trainer und Mannschaft

Auch David Alaba lobte am Freitag den Umgang von Heynckes mit den Spielern - ein Grund dafür, warum der FC Bayern derzeit besser dastehe als unter Carlo Ancelotti. "Ich glaube, dass das der Unterschied ist, wie der Trainer mit uns umgeht. Man merkt einfach die Erfahrung, wie er auf Spieler zugeht, wie er sich mit Spielern unterhält und allen das Vertrauen schenkt. Und das spüren wir Spieler natürlich."

Nicht, dass der mit drei Champions-League-Titeln dekorierte Ancelotti (58) keine Erfahrung gehabt hätte. Doch Heynckes, zweimaliger Champions-League-Sieger als Trainer, hat ganz offensichtlich den besseren Draht zur Mannschaft.

Heynckes' Vertrag läuft zum Ende der Saison aus. Ebenso der von Franck Ribéry, einer weiteren wichtigen Person für die Gefühlslage des Teams. Alaba macht sich für eine Weiterverpflichtung seines Partners auf der linken Seite stark. "Ich glaube, dass wir alle wissen, dass er wirklich ein sehr wichtiger Spieler für uns ist, in der Mannschaft, außerhalb vom Platz, aber natürlich auch am Platz", sagte der Österreicher.

Ribéry, betonte Alaba, sei eine wichtige Bezugsperson. "Er war einer der Spieler, die mich von Anfang an aufgenommen haben, die versucht haben, mich weiterzubringen, und mir viele Tipps gegeben haben. Das war für mich als junger Spieler sehr wichtig." Ribéry (34) jedenfalls haut sich in Doha derzeit richtig rein. So, als ginge es um einen neuen Vertrag.

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SID

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