FC Bayern liegt an der Spitze

Laut Bericht: So viel TV-Gelder kassieren die Bundesligisten

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Wieder mal an der Spitze: Der FC Bayern kassiert laut kicker mehr TV-Gelder als jeder andere deutsche Klub.

Die Saison 2017/2018 hat noch gar nicht begonnen. Doch schon jetzt steht fest, wie hoch die TV-Gelder der Bundesliga-Klubs ausfallen werden. Der kicker hat die Zahlen veröffentlicht.

Frankfurt/Main - Die 36 Proficlubs kassieren nach einem Kicker-Bericht in der kommenden Fußball-Saison exakt insgesamt 1,208 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Medienrechte. Krösus ist wie erwartet der FC Bayern München mit rund 60,4 Millionen Euro aus der nationalen und 37,3 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung. Borussia Dortmund folgt mit 59,1 beziehungsweise 29,2 Millionen Euro.

RB Leipzig, 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln kommen bei der internationalen Vermarktung trotz des Sprungs auf die europäische Bühne noch nicht groß zum Zug: Für das Trio gibt es jeweils nur den Pauschalbetrag von 2,82 Millionen Euro, weil bei der Verteilung die Erfolge in den vergangenen fünf Jahren einen große Rolle spielen. Mit zusätzlichen Zahlungen ist dann von 2018/2019 an zu rechnen. Abgesehen davon schüttet die UEFA an die Clubs der Champions League und Europa League extra Gelder aus.

So stritten die Klubs um die Verteilung der TV-Gelder

Nationale Vermarktung: Bayern vor BVB und Gladbach

Leipzig ist als Emporkömmling auch Schlusslicht bei der nationalen Vermarktung mit 26,8 Millionen Euro. Hier liegen hinter den Bayern und dem BVB Borussia als Dritter Mönchengladbach (57,3 Millionen), Bayer Leverkusen (57,1) und der FC Schalke 04 (55,8). Bei diesen Geldern wurde eine 20-Jahres-Wertung mit den Endplatzierungen in der Bundesliga eingeführt. Der neue Verteilerschlüssel gilt bis zur Spielzeit 2020/2021.

Die Deutsche Fußball Liga wollte den Bericht des Fachmagazins Kicker am Montag nicht kommentieren. Die DFL hatte 2016 den neuen Fernsehvertrag abgeschlossen. Für die nationalen TV-Rechte erhält die Dachorganisation der 1. und 2. Liga von 2017/18 bis 2020/21 insgesamt 4,64 Milliarden Euro.

dpa

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