Belgischer Nationalspieler

Verwirrung um Carrasco: Jetzt erst einmal China und dann doch noch zum FC Bayern?

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Yannick Carrasco spielt künftig nicht mehr für Atlético Madrid. 

Atletico-Flügelflitzer Yannick Carrasco stand in den vergangenen Wochen noch hoch als Nachfolger von Arjen Robben und Franck Ribéry im Kurs. Jetzt geht er nach China - und dann zum FC Bayern?

News vom 1. März 2018

Diese Meldung aus Spanien kommt ziemlich überraschend daher. Erst am Dienstag wechselte Yannick Carrasco zusammen mit Nico Gaitan von Atlético Madrid nach China zu Dalian Yifang - und schon zwei Tage später fällt der Name des FC Bayern erneut zusammen mit dem des 24-jährigen Belgiers. Die spanische Mundo Deportivo berichtet, dass der deutsche Rekordmeister Carrasco weiterhin nach München lotsen will, trotz des eben erst erfolgten Wechsels für 30 Millionen Euro ins Reich der Mitte. 

Auffällig: Für Carrasco war eigentlich eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro festgeschrieben. An dem Wechsel soll laut sport.de die in China beheimatete Wanda Group beteiligt gewesen sein, 20-prozentiger Anteilseigener an Atlético und Namensgeber des neuen Stadions der Madrilenen. 

Neben dem FC Bayern sollen der FC Arsenal und Juventus Turin an einer Rückhol-Aktion von Carrasco nach Europa interessiert sein.

News vom 27. Februar 2018

Offensivspieler Yannick Carrasco und Angreifer Nico Gaitan wechseln mit sofortiger Wirkung vom spanischen Fußball-Erstligisten Atlético Madrid zum chinesischen Klub Dalian Yifang. Das gab Atlético am Montagabend offiziell bekannt.

Für den 30-jährigen Gaitan überweist Aufsteiger Dalian umgerechnet rund 18 Millionen Euro an Ablöse. Für den 24-jährigen Carrasco, der auch beim deutschen Meister Bayern München auf dem Wunschzettel gestanden haben soll, werden angeblich 30 Millionen Euro Ablöse fällig.

News vom 22. Februar 2018

Überraschende Wende bei Yannick Carrasco: Die Bayern-Fans müssen sich wohl von dem Gedanken verabschieden, dass Carrasco bald für die Münchner wirbelt, denn ein anderer Klub hat nun scheinbar das Rennen gemacht. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht der Atletico-Star vor einem Wechsel nach China. Das berichteten die spanischen Zeitungen Cadena Ser und Marca. Satte 30 Millionen Euro sollen fließen (inklusive Steuern laut Transfermarkt.de sogar 54 Millionen), und schnell gehen soll es dabei außerdem.

So soll dem 24-Jährigen ein Angebot vom Aufsteiger Dalian Yifang vorliegen. Sein Berater Christophe Henrotay darf offiziell mit den Chinesen verhandeln. Der belgische Nationalspieler soll laut Cadena Ser nicht für das Europa-League-Spiel Atleticos gegen den FC Kopenhagen am Donnerstag im Kader stehen, um die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen. Carrascos Ex-Klub AS Monaco wird demnach prozentual am Transfererlös beteiligt. In China schließt das Transferfenster am 28. Februar. Interessantes Detail bei dem Transfer: Der Chef des Wirtschaftskonglomerats „Wanda Group“, Wang Jianlin, ist auch Hauptanteilseigner bei Dalian Lifang. Bis 15. Februar war die „Wanda Group“ auch noch an Atlético Madrid beteiligt.

Sollte der Transfer wirklich über die Bühne gehen, müssen sich die Münchner wohl nach einem anderen Ersatz für Arjen Robben und Franck Ribery umsehen. Die Verträge der beiden Altstars laufen am Saisonende aus.

News vom 24. Januar 2018

Beim FC Bayern München steht langsam aber sicher ein großer Umbruch an. Die beiden Stars Franck Ribéry und Arjen Robben kommen in die Jahre und schaffen es nicht mehr, ihre Leistungen konstant auf den Rasen zu bringen. Der deutsche Rekordmeister muss sich also nach Alternativen auf den Flügeln umsehen. Dabei offenbar schon länger Objekt der Begierde: Yannick Ferreira-Carrasco von Atlético Madrid.

Wie die italienische TageszeitungIl Messaggero berichtet, sei der FC Bayern München weiter hinter dem Offensiv-Star her. Doch auch die AS Rom meldet laut der Zeitung Interesse an. So habe der italienische Hauptstadt-Klub bei Atlético angefragt, die kolportierte Ablösesumme von 50 Millionen Euro aber für zu hoch befunden. Neben der „Roma“ soll außerdem auch Manchester United an dem belgischen Nationalspieler interessiert sein.

Sollten die „Colchoneros“ tatsächlich bereit sein, den beidfüßigen Offensiv-Mann für diese Summe abzugeben, so wäre eine Verpflichtung durch den FC Bayern nicht allzu unwahrscheinlich. Durch die Perspektive als Robbéry-Nachfolger könnten die Bayern dem 24-Jährigen einen Wechsel schmackhaft machen. Und auch die Konkurrenz aus Rom sollte nicht allzu groß sein: Zwar scheint Star-Stürmer Edin Dzeko die „Roma“ für 50 Millionen Euro in Richtung Chelsea zu verlassen, doch der Klub wird bereits von der UEFA überwacht. Der Grund: Verstöße gegen das Financial Fairplay. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass Rom ein 50-Millionen-Euro-Angebot mitgehen könnte. Und durch den jüngsten Transfer von Alexis Sanchez zu Manchester United, dürfte die Perspektive für Carrasco beim FC Bayern München am Besten sein.

News vom 28. Dezember 2017

Lange Zeit wurde der FC Bayern mit Yannick Carrasco in Verbindung gebracht. Die letzten Gerüchte um einen möglichen Transfer des 24-jährigen Flügelspielers von Atlético Madrid sind zwar schon ein gutes halbes Jahr her, und die Wahrscheinlichkeit einer Verpflichtung durch den FCB war seinerzeit ohnehin nicht besonders hoch. Doch jetzt scheint sich die Ausgangslage komplett verändert zu haben: Zwar läuft der Vertrag des Belgiers bei den Colchoneros noch immer bis 2022, und der Marktwert des Spielers schwebt mit 40 Millionen Euro noch immer in Sphären, in denen man beim FC Bayern nur in Ausnahmefällen aktiv wird. 

Doch offenbar ist Atlético bereit, den Spieler abzugeben. Grund: Trainer Diego Simeone ist seit geraumer Zeit nicht mehr mit den Leistungen des Offensivmannes zufrieden, zudem soll es zwischen Carrasco und einigen Mannschaftskollegen zu zwischenmenschlichen Problemen gekommen sein. Zuguterletzt bekommt Atlético in der Winterpause mit Diego Costa und Vitolo prominente Verstärkung für die Offensive, so dass der Kader der Madrilenen ausgedünnt werden muss. Zudem spielt Vitolo exakt auf der selben Position wie der in Ungnade gefallene Carrasco. Die Chancen, dass der Klub den Spieler also verhältnismäßig günstig ziehen lässt, sind groß.

Allerdings sind auch diverse finanzstarke Vereine aus England an Carrasco interessiert. Beim FC Bayern besteht kein unmittelbarer Bedarf an einem Spieler der Klasse eines Yannick Carrasco. Perspektivisch gesehen könnten die Roten aber zuschlagen, wenn der Spieler jetzt verhältnismäßig günstig zu haben sein sollte.

News vom 23. Juni 2017

17.00 Uhr: Am Freitagmorgen sorgte die Meldung der französische ZeitungL’Equipe für Aufsehen, dass der FC Bayern München bereit wäre, den Belgier Yannick Carrasco von Atlético Madrid für 50 Millionen Euro zu verpflichten. Laut Sky Sport News soll es nun ein Dementi vom Berater des Offensivspielers geben. Demnach gibt es keinen Kontakt zwischen dem deutschen Rekordmeister und Carrasco. Ohnehin sei die Ablösesumme von 50 Millionen angesichts einer Ausstiegsklausel von rund 100 Millionen Euro zu niedrig, um die Spanier zu einem Nachdenken zu bewegen.

10.40 Uhr: Bereits im Winter tauchten erste Gerüchte auf, wonach der FC Bayern die Fühler nach Yannick Carrasco von Atlético Madrid ausgestreckt haben soll. Zuletzt war es ein wenig still um die Personalie, doch wie die französische L‘Equipe berichtet, nimmt sie aktuell wieder richtig Fahrt auf. Um ihren linken Flügel zu verstärken, sind die Bayern offenbar bereit, richtig Geld in die Hand zu nehmen: 50 Millionen Euro sollen dem Rekordmeister die dienste des 23-Jährigen wert sein. Vor allem Trainer Carlo Ancelotti soll von den Künsten Carrascos sehr angetan sein. L‘Equipe bringt das neu entfachte Interesse an Carrasco mit den stockenden Verhandlungen mit Alexis Sanchez in Verbindung. Die Gehaltsforderungen des Chilenen übersteigen wohl ein Vielfaches dessen, was sich der FC Bayern vorstellt.

Sind die Bayern hinter diesem Atlético-Spieler her?

München - Yannick Carrasco ist ein überragender Techniker. Doch bei Atlético Madrid kam der 23-jährige Belgier zuletzt nicht mehr regelmäßig zum Zug. Wegen eines Formtiefs stellte ihn Trainer Diego Simeone nur noch selten in der Startelf auf. Laut dem spanischen Sportmagazin AS soll der Flügelspieler daher nun über einen Wechsel nachdenken - sehr zur Freude einiger europäischer Topclubs.

Unter anderem soll der FC Bayern München seine Fühler nach Carrasco ausgestreckt haben. Aber die Konkurrenz im Kampf um den Superstar soll groß sein: neben dem deutschen Rekordmeister sollen auch Manchester City, Paris Saint-Germain, der FC Arsenal, der FC Chelsea und Manchester United Interesse bekundet haben. Mit dem Neueinkauf könnte Carlo Ancelotti wieder mehr Dampf auf die Außenbahnen bringen. Ob der Italiener damit schon jetzt versucht, Ersatz für die Flügelflitzer Franck Ribéry und Arjen Robben zu bekommen? Klar ist nur, dass sowohl der Franzose als auch der Niederländer nicht mehr zu den Jüngsten gehören.

Allerdings könnte der Preis ein Manko sein: in der Ausstiegsklausel von Yannick Carrasco steht nämlich ein Festpreis von 100 Millionen Euro. Ob der Rekordmeister so tief in die Tasche greifen will, ist fraglich. Atlético wird seinen Flügelspieler, der bis 2022 Vertrag hat, bestimmt nicht unter Wert veräußern.

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Welche Spieler holt der Rekordmeister? Wer verlässt die Bayern? Wir haben alle Transfergerüchte zum FC Bayern München im Sommer 2018 zusammengefasst.

Patrick Steinke

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