Letztes Vorrundenspiel

Ticker: Dank zwei Elfmetern! DFB-Frauen als Gruppensieger weiter

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Im letzten Spiel der Vorrunde besiegte Deutschland das russische Team.

Im letzten Gruppenspiel gegen Russland brauchten die deutschen Fußballerinnen mindestens einen Punkt, um das Viertelfinale sicher zu erreichen. Das Spiel zum Nachlesen im Ticker. 

Update vom 28. Juli 2017: Wie geht es nun weiter nach dem Gruppensieg? Im EM-Viertelfinale wartet ein gefährlicher, aber machbarer Gegner. Wir verraten Ihnen, wie Sie das Spiel Deutschland gegen Dänemark live im TV und Live-Stream sehen.

Russland - Deutschland 0:2 (0:1)

Russland: 1 Scherbak - 18 Ziyastinova, 8 Makarenko (19 Morozova, 28.), 3 Kozhnikova (C), 2 Solodkaya - 23 Morozova - 11 Sochneva, 10 Smirnova (16 Fedorova, 46.), 9 Cholovyaga, 20 Chernomyrdina (6 Karpova, 63.)  - 15 Danilova

Deutschland: 1 Schult - 14 Blässe, 8 Goeßling, 5 Peter, 7 Simon - 6 Demann - 15 Doorsoun, 13 Däbritz (20 Magull, 68.)  - 10 Marozsán (C) - 11 Mittag, 9 Islacker (23 Kayikci, 46.)

Tore: 0:1 Peter (10./FE), 0:2 Marozsan (56./FE)

Schiedsrichterin: Monika Mularczyk (Polen)

+++ Die deutsche Elf holt bei der Frauen-EM 2017 den zweiten Sieg und zieht ins Viertelfinale ein. Hier geht es zum Spielbericht. Weil Schweden im Parallelspiel gegen Italien patzt, sogar als Gruppensieger. Hier gibt‘s die Tabelle.

Ende: Monika Mularczyk beendet die Partie in Utrecht. Deutschland gewinnt mit einer ordentlichen, aber keiner guten, Leistung mit 2:0 gegen Russland.

90 +3. Minute: In denen nicht mehr viel passiert.

90. Minute: Die Unparteiische lässt drei Minuten nachspielen.

88. Minute : Wenn man heute etwas am Spiel der deutschen Elf kritisieren will, dann ist das die Chancenverwertung. Mindestens ein Tor aus dem Spiel hätte dem neunfachen Europameister gut zu Gesicht gestanden

85. Minute: Während Deutschland hier sicher dem Dreier zusteuert, eine für die Jones-Mannschaft positive Nachricht: Italien geht gegen Schweden mit 3:2 in Führung. Bleibt alles so, hat Deutschland den Gruppensieg sicher.

82. Minute: Und das ist es wieder nur fast, das 3:0 für Deutschland. Marozsan knallt das Leder mit voller Wucht auf den Kasten. Doch Scherbak ist - wie schon so oft heute abend - zur Stelle.

80. Minute: Aber festhalten muss man, dass es sicherlich nicht mehr zu einem Schützenfest wie beim 9:0 gegen Russland in der WM-Qualifikation im September 2013 kommen wird.

79. Minute: Dass hier noch irgendetwas anbrennt, daran glaubt im Stadion wohl keiner mehr. Jeder Pass der deutschen Damen wird mit Jubelschreien belohnt.

77. Minute: Kemme, die Allrounderin, orientiert sich jetzt ganz nach vorn und bildet mit Kayikci die vorderste Angriffsreihe. Ein Versuch der Bundestrainerin, mehr aber wahrscheinlich auch nicht. Normal ist Kemme eine gelernte Abwehrspielerin.

75. Minute: Jetzt nimmt Bundestrainerin Steffi Jones auch den letzten Wechsel vor. Tabea Kemme kommt für Anja Mittag. Damit sind bei Deutschland während der EM bereits im dritten Gruppenspiel alle Feldspielerinnen aus dem Kader zum Einsatz gekommen.

70. Minute: Keine zwei Minuten auf dem Platz, macht Magull bereits auf sich aufmerksam und nimmt sich ein Herz aus der Distanz. Die russische Schlussfrau fängt den Ball aber sicher.

69. Minute: Beinahe das 3:0 für Deutschland. Dreimal verpasst Russland es, den Ball zu klären und bringt die Kugel genau vor die Füße von Kayikci, die aus 17 Metern abzieht. Der Schuss wird abgefälscht und rauscht rechts am Kasten vorbei. Der folgende Eckball bringt nichts ein.

68. Minute: Zweiter Wechsel jetzt bei Deutschland. Für die immer stärker werdende Sara Däbritz kommt nun die Freiburgerin Lina Magull rein. Steffi Jones will jetzt Kräfte schonen.

66. Minute: Einer der seltenen Vorstöße der Russinnen. Mit vier, fünf Spielerinnen rücken sie auf, vertändeln aber im deutschen Strafraum leichtfertig die Kugel.

63. Minute: Russland wechselt knapp eine halbe Stunde vor Schluss zum dritten Mal. Für Chernomyrdina kommt Nadezhda Karpov in die Partie.

61. Minute: Chancen jetzt fast im Minutentakt für Deutschland. Kayikci kommt im Strafraum an den Ball und befördert ihn zentral in die Mitte. Dort handelt Mittag gedankenschnell und bringt die Fußspitze an die Kugel. Doch der Versuch war zu unpräzise und rauscht am Pfosten vorbei. Eine Randnotiz: Die Schiedsrichterin entscheidet wieder auf Abseits - wieder zu unrecht. 

57. Minute: Und fast das nächste Tor für die DFB-Frauen. Sara Doorsoun nimmt sich aus der Distanz ein Herz. Heraus kommt eine Art Bogenlampe, die sich aber gefährlich senkt und auf die Latte knallt. Ein Raunen geht durch das Stadion.

56. Minute: Toooooooor für Deutschland! 2:0! Dieses Mal tritt Dzsenifer Marozsán an und schießt den Ball von ihr aus gesehen untern rechts ins Tor. Wieder hat Scherbak die Ecke, hat aber gegen den platzierten Versuch von Deutschlands Nummer 10 keine Chance.

55. Minute: Und es gibt wieder Strafstoß. Sara Däbritz zieht mit der Kugel in den Strafraum, wird aber von einer Gegenspielerin zu heftig gehalten. Der Pfiff ist berechtigt.

52. Minute: Die DFB-Frauen kommen im Spiel nach vorn weiter nicht zu einhundert Prozent ins Rollen. Viel Aktionen sind einfach zu vorhersehbar und durchsichtig.

50. Minute: Zum zweiten Mal binnen weniger Sekunden versucht Lena Goeßling jetzt im Spielaufbau einen langen Ball vorne auf die Sturmspitzen zu bringen. Beide Male war das Zuspiel leichte Beute für die russische Hintermannschaft.

47. Minute: Damit bleibt es weiterhin nicht die Europameisterschaft von Mandy Islacker, die in der Bundesliga beinahe nach Belieben trifft, im Trikot mit dem Adler auf der Brust aber weiter nicht ins Rollen kommt.

46. Minute: Schweden gleicht auf dem anderen Platz gegen Italien aus. Dort steht es jetzt 2:2. Bei diesem Stand wäre Deutschland aktuell noch Gruppenerster.

46. Minute: Los geht‘s mit der zweiten Halbzet. Steffi Jones nimmt eine Veränderung vor. Für Mandy Islacker kommt mit der 23 Hasret Kayikci in die Partie. Bei Russland kommt Marina Fedorova für Smirnova.

HALBZEIT: Nach 45 Minuten ist Deutschland klar die spielbestimmende Mannschaft, Russland findet absolut keinen Weg, im Angriff gefährlich zu werden. Mit zunehmender Spielzeit taten sich aber auch die Deutschen schwerer, zu klaren Torchancen zu kommen. Zu viel läuft bei den Spielerinnen in weiß aktuell durch die Mitte, wo Russland noch am sichersten steht. Zweimal jubelten die Spielerinnen von Steffi Jones aber zu früh. Doch bei einer Abseitsentscheidung lag das Schiedsrichterinnengespann von Monika Mularczyk falsch. Dennoch: Die DFB-Frauen sind hier klar auf Viertelfinalkurs.

45 + 3. Minute: ... in denen nicht viel passiert. Deutschland geht mit einer 1:0-Führung in die Kabinen.

45. Minute: Drei Minuten werden in Durchgang eins nachgespielt ...

45. Minute: Kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmals Ecke für Deutschland ... und die Spielerinnen jubeln erneut. Doch Anja Mittag wird von der Assistentin zurückgepfiffen, sie soll bei ihrem Kopfball ins Tor im Abseits gestanden sein. Knappe Entscheidung. Nach mehreren Zeitlupen muss man festhalten: Es war eine Fehlentscheidung. Mittag war nicht in der verbotenen Zone.

43. Minute: Hartes Einsteigen von Kozhnikova gegen Doorsoun. Gelbe Karte für die Russin.

39. Minute: Lena Goeßling hat das Auge für Däbritz und schickt diese steil in den Strafraum. Anstatt auf die mitgelaufene Islacker querzulegen, verzieht die Spielerin mit der Nummer 13 knapp. Da wäre wohl mehr drin gewesen.

37. Minute: Neuigkeiten von der Partie zwischen Schweden und Italien. Die Italienerinnen gehen erneut in Führung. 2:1 steht es jetzt. Das ist gut für Deutschland.

34. Minute: Bei Deutschland geht jetzt viel über die Mitte, die Flügelpositionen sind zunehmend verwaist. Darauf stellen sich die Russinnen immer mehr ein.

32. Minute: Freistoß für Deutschland aus 25 Metern Torentfernung. Die rund 10.000 Zuschauer in Utrecht warten gespannt. Carolin Simon läuft an .... und trifft den Ball nicht richtig. Kein Problem für Scherbak.

30. Minute: Marozsan tritt die Ecke hoch in die Mitte des Sechzehners und findet Babett Peter. Die bringt die Kugel mit voller Wucht platziert in Richtung Toreck, findet dort aber in einer glänzend aufgelegten Torfrau ihre Meisterin.

30. Minute: Däbritz legt in der Offensive den Ball raus auf Simon, die einen Eckball rausholt.

28. Minute: Jetzt wird bei Russland gewechselt und Morozova kommt ins Spiel. Sie ersetzt die verletzte Makarenko, die den Elfmeter verschuldet hatte, in der Innenverteidigung.

27. Minute: Doch vor der Einwechslung nochmal die Deutschen im Angriff. Über links startet Islacker und flankt das Leder hoch in den Strafraum, findet dort aber keinen Abnehmer.

26. Minute: Jetzt ist klar. Makarenko, die Innenverteidigerin kommt nicht zurück. Für sie macht sich aktuell Ekaterina Morozova warm.

24. Minute: Spielunterbrechung. In einem Zweikampf mit Mandy Islacker verletzt sich Makarenko und bleibt liegen. Die deutschen Spielerinnen nutzen die Behandlungspause, um sich an der Trinkflasche zu erfrischen.

23. Minute: Steffi Jones forderte im Vorlauf von ihrer Mannschaft einen geradlinigen Spielaufbau und wollte kein „Klein-Klein“ sehen. Das sieht bislang doch recht ordentlich aus.

21. Minute: Die russische Offensive hat bislang wenig Ideen. Jetzt nimmt Blässe Cholovyaga den Ball locker auf der linken deutschen Seite ab und erhält dafür Szenenapplaus.

19. Minute: Schöne Kombination zwischen Däbritz und Marozsan auf der linken Seite. Per Doppelpass kommt Däbritz in den Sechzehner, wo ihr Zuspiel in die Mitte abgeblockt wird. Kurz danach kommt der Ball zu Marozsan, die aber deutlich verzieht.

15. Minute: Deutschland bleibt am Hebel, lassen den Ball jetzt gezielt im Mittelfeld zirkulieren.

14. Minute: In der Gruppe B bleibt es spannend: Im Parallelspiel kann Schweden (ebenfalls per Strafstoß) einen Treffer erzielen und somit gegen Italien ausgleichen.

13. Minute: Die Russinnen mit einem Vorstoß, den die deutsche Defensive aber zur Ecke klären kann, die Almuth Schult sicher aus der Luft pflückt.

11. Minute: Ist das jetzt der Knotenlöser für Deutschland, das bisher im Turnier in der Offensive noch hinter den Erwartungen zurückblieb?

10. Minute: Toooooooor für Deutschland! 1:0! Strafstoß, das ist eine Sache für Babett Peter. Die Innenverteidigerin läuft an und sucht sich von ihr aus gesehen die untere linke Ecke aus. Die russische Torhüterin riecht den Braten, kommt aber an den platzierten Schuss nicht heran.

9. Minute: Elfmeter für Deutschland: Im Strafraum ringen Islacker und Makarenko um den Ball, die Deutsche geht zu Boden. Richtige Entscheidung.

6. Minute: Gute Nachrichten aus dem Parallelspiel: Italien geht in der vierten Minute gegen die favorisierten Schwedinnen überraschend in Führung. Das ist gut für Deutschland im Kampf um den Sieg in Gruppe B.

6. Minute: Islacker chippt den Ball von rund 20 Metern hoch in den Strafraum, wo Anja Mittag im Zweikampf um den Ball zu Boden geht. Die russische Torhüterin fängt den Ball, das Spiel geht weiter.

4. Minute: Früh im Spiel ist klar: Deutschland übernimmt die Initiative, Russland beschränkt sich erstmal aufs Verteidigen.

2. Minute: Und da ist der Ball im Tor, doch die deutschen Spielerinnen jubeln nur kurz. Die vermeintliche Torschützin Islacker war Zentimeter im Abseits. Richtige Entscheidung der Linienrichterin.

1. Minute: Der Ball rollt. Deutschland spielt in den klassischen weißen Trikots, Russland läuft in roten Jerseys auf.

+++ Die beiden Spielführerinnen, stehen zur Seitenwahl bereit. Marozsan gewinnt, entscheidet sich aber für eine Seite. Russland hat Anstoß.

+++ Deutschland ist auf vier Positionen veränder. Das 4-4-2 mit der flachen Raute als Grundordnung bleibt aber bestehen.

+++ Russland spielt auch gegen Deutschland genau mit dem gleichen Personal wie in den ersten beiden Begegnungen in einem 4-5-1-System. 

++ + Bevor es losgehen kann, natürlich noch die beiden Nationalhymnen von Deutschland und Russland, die jetzt laufen.

+++ Die Umstellungen auf den Außenbahnen sollen, so Assistenztrainer Markus Högner im ZDF, vor allem der Kräfteschonung dienen. Auf das Parallelspiel zwischen Schweden und Italien will man erst mal nicht schauen. Erst mit zunehmendem Spielverlauf könnte der Zwischenstand aus der Partie eine Rolle fürs deutsche Spiel nehmen, so Högner weiter.

+++ Beim Gegner aus Russland gibt es nach der 0:2-Niederlage gegen Schweden keinerlei Veränderungen in der Startelf.

+++ Im finalen Gruppenspiel der Europameisterschaft der Frauen nimmt Bundestrainerin Steffi Jones gleich vier Wechsel im Vergleich zum Italien-Spiel vor. Lena Goeßling ersetzt wie erwartet die mit Gelb vorbelastete Josephine Henning in der Abwehr und kommt so zu ihrem ersten Einsatz beim aktuellen Turnier. Sara Doorsoun kommt im Mittelfeld für Linda Dallmann. Isabel Kerschowski und Leonie Maier nehmen auf der Bank Platz. Für die beiden Außenverteidigerinnen spielen heute Carolin Simon und Anna Blässe.

+++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker zum letzten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Frauen-EM 2017! Bisher überzeugte der Titelverteidiger noch nicht im Turnier, vier Punkte aus zwei blassen Spielen sind die Ausbeute. Damit liegen die DFB-Damen auf Platz zwei in der Gruppe B, punktgleich mit den Schwedinnen. Im letzten Spiel gegen Russland muss das Team von Steffi Jones nun mindestens einen Zähler holen, um das Viertelfinale zu erreichen. Das entscheidende Spiel beginnt um 20.45 Uhr, hier im Live-Ticker verpassen Sie nichts!

Russland gegen Deutschland - Vorbericht

Flanken und Torschüsse übten die deutschen Fußballerinnen beim Training am Montag, Trainerin Steffi Jones machte dabei selbst mit. Ihr Team ist noch nicht recht angekommen bei der Europameisterschaft in den Niederlanden. Nach einem torlosen Unentschieden gegen Schweden und einem mauen 2:1-Sieg über kämpferische Italienerinnen ist die Teilnahme am Viertelfinale noch nicht gesichert. Im letzten Gruppenspiel gegen Russland liegt Deutschland daher unter Zugzwang: Einen Punkt braucht das DFB-Team mindestens, um das Viertelfinale zu erreichen. Ansonsten wäre die EM schon nach der Vorrunde zu Ende, eine unvorstellbare Vorstellung für den Titelverteidiger.  

„Keiner von uns denkt daran, dass wir ausscheiden könnten“, betonte Lina Magull im Interview mit dem Magazin kicker, doch der Druck auf die deutsche Auswahl ist selbstverständlich spürbar. Steffi Jones hat die Mängel der vergangenen Spiele deutlich angesprochen: "Wir müssen zielstrebiger im Angriffsdrittel agieren, mit mehr Präzision im Abschluss, höherer Passschärfe und größerer Entschlossenheit vor dem Tor. Zudem wollen wir in der Defensive souveräner und kompakter auftreten."

Wird all das beherzigt, kann eigentlich nichts schief gehen. In bisher 16 Spielen haben Deutschlands Fußballerinnen noch nie gegen Russland verloren. Anstoß zum entscheidenden Vorrundenspiel ist am Dienstagabend um 20.45 Uhr - wir begleiten das Spiel hier im Live-Ticker.

Frauen-EM 2017: Weitere Infos zum Turnier

Auf tz.de* finden Sie weitere Informationen zur Frauen-EM 2017, darunter einen Spielplan mit allen Ergebnissen und einer Übersicht aller TV-Übertragungen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

sr

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