Köln gegen FCA

Terodde kontra Finnbogason: Torjäger im Fokus

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Hat beim 1. FC Köln voll eingeschlagen: Winter-Neuzugang Simon Terodde (r). Foto: Daniel Reinhardt

Dem Augsburger Finnbogason gelangen alle Treffer beim 3:0 Hinspiel-Sieg gegen Köln. Terodde erzielte in den beiden Spielen nach seiner Rückkehr zum FC drei Tore. Nun treffen sie aufeinander.

Augsburg (dpa) - An den 1. FC Köln hat Alfred Finnbogason traumhafte Erinnerungen. Beim 3:0 im Hinspiel erzielte der isländische Torjäger des FC Augsburg seinen ersten Dreierpack in der Fußball-Bundesliga.

"Das war unser erster Saisonsieg und darum ganz wichtig. Und klar, drei Tore in der Bundesliga zu schießen, ist ganz besonders", sagte der Angreifer vor dem Rückspiel am Samstag (15.30 Uhr) in Köln. Beim 3:3 gegen den SC Freiburg kurz vor Weihnachten gelang Finnbogason das Drei-Tore-Kunststück übrigens nochmal. "Alfred ist eine Sensation", schwärmte FCA-Coach Manuel Baum anschließend.

In der Kölner Arena kommt es zu einem interessanten Stürmerduell. Denn der Aufschwung der Rheinländer nach einer desaströsen Hinrunde trägt vor allem einen Namen: Simon Terodde. Der zwei Millionen Euro teure Wintereinkauf vom VfB Stuttgart hat in zwei gewonnenen Rückrundenpartien dreimal getroffen. "Köln lebt wieder", stellte der 29-jährige Terodde fest, der schon 2010/11 in Kölner Diensten stand.

Finnbogason ist vor dem 20. Spieltag mit elf Treffern die Nummer drei hinter Bayerns Robert Lewandowski (17 Tore) und dem Noch-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (13). Terodde wiederum ist nach zwei Einsätzen mit drei Treffern der zweitbeste Schütze im FC-Kader hinter Sehrou Guirassy (4 Tore). "Im Gegensatz zur Hinrunde haben wir jetzt wieder einen, der die Dinger vorne einfach macht", sagte Torwart Timo Horn über den neuen Mannschaftskollegen. Terodde scheint beim Tabellenletzten die große Lücke im Angriff zu füllen, die Toptorjäger Anthony Modeste hinterließ.

Im Gegensatz zu Terodde ist Finnbogason nicht gut ins neue Jahr gestartet. Im Trainingslager auf Teneriffa bremsten den 28-Jährigen Achillessehnenprobleme aus. Er fehlte im ersten Spiel gegen den Hamburger SV (1:0), beim 0:2 in Mönchengladbach kam er 45 erfolglose Minuten zum Einsatz. Jetzt konnte der Isländer eine Woche komplett trainieren.

Der Respekt vor Kölns neuem Hoffnungsträger ist groß. "Er ist nicht nur ein guter Umschaltspieler, sondern auch bei Standardsituationen gefährlich", sagte Augsburgs Trainer Baum. Dasselbe dürften die Kölner über Finnbogason denken, den Augsburger Erfolgsgaranten.

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