„Ich kann vieles“

Sportdirektor beim FC Bayern? Jetzt spricht Miro Klose

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Ging früher für den FC Bayern auf Torejagd: Miroslav Klose

Wer wird der neue Sportdirektor beim FC Bayern? In sechs Wochen will Uli Hoeneß eine Lösung präsentieren. Miroslav Klose „will sich nicht an Spekulationen beteiligen“.

Singapur - Weltmeister Miroslav Klose hat auf der Asienreise des FC Bayern München beim Thema Sportdirektor keine klare Position bezogen. „Ich habe mich in meiner Karriere nie an Spekulationen beteiligt. Damit bin ich immer ganz gut gefahren“, erklärte der ehemalige Bayern-Profi am Dienstag in Singapur bei einer Medienrunde. „Das Gute ist, ich kann vieles“, ergänzte der 39-Jährige schmunzelnd.

Der Weltmeister von 2014 feiert auf der Asienreise ein Comeback beim deutschen Fußball-Rekordmeister, für den er von 2007 bis 2011 als Profi spielte. Er ist auf Bitten des Vereins nach China und Singapur mitgereist, wo er zahlreiche PR-Termine absolviert.

Nach der Ankündigung von Präsident Uli Hoeneß, dass der FC Bayern in den nächsten sechs Wochen einen neuen Sportdirektor präsentieren werde, war auch Kloses Name ins Gespräch gebracht worden.

Klose will weitere Trainerscheine erwerben

Die Ambitionen des DFB-Rekordtorschützen richten sich seit dem Karriereende 2016 auf den Trainerjob. In nächster Zukunft will Klose weitere Trainerscheine erwerben. Seit dem vergangenen November arbeitet er als Praktikant im Stab von Bundestrainer Joachim Löw bei der Nationalmannschaft mit. Vereinbart worden war das zunächst bis zur WM 2018 in Russland. Beim Confed Cup erlebte Klose jüngst sein erstes Turnier in der neuen Rolle. Die WM bleibe für ihn das Ziel.

Während des Confed Cups waren zeitnahe Gespräche mit dem DFB über die weitere Zusammenarbeit angedeutet worden. Nach der Rückkehr aus Asien werde er zunächst drei Wochen in Urlaub fahren. „Und bevor wir uns mit der Nationalmannschaft wieder zusammenfinden, da haben wir ein Treffen“, berichtete Klose zum verabredeten Zeitplan. Das DFB-Team startet am 1. September in Prag gegen Tschechien in die WM-Saison.

dpa

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