Champions-League nach dem Anschlag

So lösten die Schiris ihre Aufgabe bei den BVB- und FCB-Spielen

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Schiedsrichter Daniele Orsato verwarnt Sokratis. Der Referee hat es in Dortmund aufgrund der Umstände mit einer besonderen und schwer zu leitenden Partie zu tun.

München/Dortmund. Dieser Champions-League-Spieltag ist nach dem Anschlag von Dortmund auch für die Unparteiischen kein einfacher. Die Belastung ist bereits vor dem Anpfiff in Dortmund und in München enorm, die ganze Welt schaut auf diese Partien und hofft, dass sie sicher und ohne Zwischenfälle verlaufen.

So lastet ein besonderer Druck auf den beiden italienischen FIFA-Referees Daniele Orsato, der beim 2:3 der Borussia gegen AS Monaco amtiert, sowie Nicola Rizzoli, der beim 1:2 der Bayern gegen Real Madrid im Einsatz ist. 

Der ehemalige Spitzen-Referee Marco Haase, seit 30 Jahren Unparteiischer und als Schiedsrichter und Assistent viele Jahre in der 3. und 4. Liga aktiv, analysiert die Szenen mit der Frage: Warum ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

In Dortmund kommt es zu einer kniffligen Abseitsszene, die dem 1:0-Führungstreffer der Gäste vorausgeht. War das noch nach dem Motto „Im Zweifel für den Stürmer“? In München zeigt der Unparteiische beim Stand von 1:0 für die Gastgeber auf die Strafstoßmarke und beflügelt damit die erneute Diskussion darüber, wann ein Handspiel als absichtlich und damit strafbar zu bewerten ist. Außerdem wird Javi Martinez mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt – nach zwei Fouls an Ronaldo binnen zwei Minuten. 

Lesen Sie im aktuellen „Pfiff der Woche“ auf az-online.de, wie die Schiedsrichter mit dem hohen Stressfaktor zurecht gekommen sind und ob sie in den geschilderten Szenen regeltechnisch auf der Höhe waren.

Von Marco Haase

Weitere ausführliche Analysen von Schiedsrichterentscheidungen - auch aus Bundesliga-Partien - finden Sie in der Kolumne von Marco Haase bei az-online.de.

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