Folgt Reus?

Schmelzer nicht mehr BVB-Kapitän

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Marcel Schmelzer.

Marcel Schmelzer wird in der kommenden Saison nicht mehr Kapitän von Borussia Dortmund sein.

Dortmund - Borussia Dortmund bekommt einen neuen Kapitän. Das entschied nicht der neue Coach Lucien Favre (60) - nein, Linksverteidiger Marcel Schmelzer tritt freiwillig zurück. Schmelzer erklärte der Bild, dass das bevorstehende Testspiel in den USA sein letztes mit der Binde sein wird: „Gegen Los Angeles wird es mein letztes Spiel als Kapitän für Borussia Dortmund sein. Das waren zwei anstrengende und intensive Jahre, die auch sehr kräftezehrend waren. Es ist meine Entscheidung. Ich glaube, dass es so das Beste ist.“

Pokalsieg als Kapitän

Schmelzer weiter: „Ich bin natürlich trotzdem sehr stolz darauf, die zwei Jahre Kapitän gewesen zu sein und dass ich mit dem Verein viele Titel gewinnen konnte. Einen davon sogar als Kapitän (DFB-Pokal 2017/Red.). Ich denke aber auch, dass wir Spieler im Kader haben, die diese Aufgabe übernehmen können. Hinzu kommt, dass im Sommer vom Verein ein Neustart ausgegeben wurde, da passt es gut, dass dieses Amt neu vergeben wird.“

Seine Degradierung beim Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen sieht er nicht als Rücktrittsgrund. „Nein, damit hat das nichts zu tun. Natürlich war ich damit nicht ganz glücklich, aber die Entscheidung hatte ich schon vorher getroffen. Zudem habe ich es nie so gesehen, dass die Binde ein Freifahrtschein für einen Stammplatz ist.“

Reus neuer Spielführer?

Wer der neue Kapitän wird - da will der 30-Jährige nicht mitreden. Topkandidat dürfte Marco Reus sein. „Selbst wenn ich Mitspracherecht habe, möchte ich davon nicht Gebrauch machen. Es ist wichtig, dass der neue Trainer und der Verein eine Entscheidung treffen“, sagte Schmelzer.

Angesprochen auf ein mögliches Karriereende beim BVB sagte Schmelzer:  „Da bleibe ich dem Motto treu: Sag niemals nie. Es kann immer mal sein, das etwas Interessantes kommt, was ich dann noch mal mache, bevor ich meine Karriere beende. Aber ich kann mir auch vorstellen hierzubleiben.“

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