Bittere Nachricht für Frankfurt und Leipzig

Rotsperren: Saison-Aus für Emil Forsberg und Makoto Hasebe

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Für Emil Forsberg ist die Saison nach seiner Roten Karte gegen Hoffenheim beendet.

Das Sportgericht des DFB hat Emil Forsberg und Makoto Hasebe für die restliche Saison gesperrt. Damit fehlt Hasebe auch am 32. Spieltag gegen den FC Bayern.

Frankfurt am Main - Für RB Leipzigs Mittelfeldspieler Emil Forsberg ist die Bundesliga-Saison vorzeitig beendet. Der schwedische Nationalspieler wurde am Dienstag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für seine Rote Karte im Ligaspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim für gleich drei Spiele gesperrt. Damit muss der Bundesliga-Sechste im Saisonendspurt um die Qualifikation für einen internationalen Startplatz auf Forsberg verzichten.

RB hat dem Urteil zugestimmt, damit ist es rechtskräftig. Forsberg war am Samstag beim 2:5 gegen die Sinsheimer in der 47. Minute wegen einer Tätlichkeit von Schiedsrichter Tobias Welz vom Platz gestellt worden. Zuvor war der Schwede in einem Laufduell vom Hoffenheimer Florian Grillitsch immer wieder gehalten worden, woraufhin Forsberg mit seinem Arm nach hinten ausschlug und seinen Kontrahenten an der Brust traf. Das Sportgericht ging bei seinem Urteil von „einem leichteren Fall“ aus.

Leipzig trifft im Saisonfinale noch auf den 1. FSV Mainz, VfL Wolfsburg und Hertha BSC. Die Sachsen liegen mit einem Punkt Vorsprung auf Eintracht Frankfurt als Tabellen-Sechster noch auf einem Europa-League-Platz. Zur Champions-League-Qualifikation fehlen dem Vizemeister derzeit vier Zähler.

Auch für Hasebe ist die Saison vorbei

Auch Eintracht Frankfurt wird im Kampf um den Europapokal ohne einen wichtigen Stammspieler auskommen müssen. Makoto Hasebe wurde nach seiner Tätlichkeit ebenfalls vom Sportgericht des DFB für vier Spiele gesperrt, von denen eines zur Bewährung ausgesetzt wurde. Hasebe kann in dieser Saison nicht mehr für die Hessen auflaufen und fehlt damit auch am 32. Spieltag gegen den FC Bayern. 

Hasebe war am Samstag im Spiel gegen Hertha BSC (0:3) in der 79. Minute von Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) des Feldes verwiesen worden. Zuvor hatte er Gegenspieler Davie Selke mit einem Ellbogenschlag im Gesicht getroffen.

dpa/sid

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