Champions-League-Viertelfinale

Ronaldo zerlegt Turin bei 3:0 Auswärtssieg mit Wahnsinns-Tor!

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Cristiano Ronaldo mit seinem 119. Chmapions-League-Treffer. Ein Wahnsinns-Tor!

Real Madrid steht mit einem Bein im Halbfinale der Champions League. Dank des überragenden Cristiano Ronaldo gewannen die Königlichen souverän bei Juventus Turin. 

Turin - Superstar Cristiano Ronaldo hat mit einem Traumtor für Real Madrid die Tür zum Halbfinale der Fußball Champions League weit aufgestoßen. In der Neuauflage des Vorjahrs-Endspiels von Cardiff besiegte das Team von Weltmeister Toni Kroos am Dienstag Gastgeber Juventus Turin im Viertelfinal-Hinspiel dank zweier Treffer des Ausnahmefußballers Ronaldo mit 3:0 (1:0). Das Rückspiel am 11. April scheint damit nur noch eine Formsache.

Ronaldo mit seinem 119. Champions-League-Treffer - Vielleicht sein schönster

Seinen ersten Treffer besorgte Ronaldo bereits nach drei Minuten, als Ronaldo eine Eingabe von Isco mit dem rechten Außenrist unhaltbar verwandelte. In der zweiten Halbzeit erzielte der Weltfußballer mit einem Fallrückzieher nach 64. sein 119. Tor in der Champions League - mit Sicherheit eines seiner schönsten! Schließlich gab er zwei Minuten später auch noch den entscheidenden Pass auf Marcelo, der zum 3:0 verwandelte.

Im Video: Das ist das Wahnsinns-Tor von Real-Star Cristiano Ronaldo

Zidane zurück an alter Wirkungsstätte

Vor seinem ersten Gastspiel als Real-Trainer in seiner Heimat hatte sich Zinedine Zidane entschieden, im Angriff an der Seite von Cristiano Ronaldo und Karim Benzema dem spanischen Auswahlspieler Isco den Vorzug zu geben. Eine Maßnahme, die sich auszahlte, auch wenn damit weitere Stars wie Gareth Bale, Lucas Vázquez und Asensio zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten. Bale und Isco hatten zuvor laut Medienberichten zuvor einen Stammplatz eingefordert gefordert und hinter vorgehaltener Hand mit einem Weggang im Sommer gedroht, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt würden.

Toni Kroos, der in der 36. Minute aus 20 Meter die Latte traf, entschied damit auch das „K&K“-Duell gegen seinen Weltmeister-Kollegen Sami Khedira für sich. Dabei war der Tabellenvierten der Primera División mit großem Respekt in das Duell gegangen, denn die zurückliegenden vier Vergleiche mit Hin- und Rückspiel hatte Real zwischen 1996 und 2015 gegen Juve immer den Kürzeren gezogen.

„Mit Hin- und Rückspiel haben wir aber zweifellos bessere Chancen“, hatte der 40 Jahre alte Juve-Keeper Gianluigi Buffon schon vor dem Match angekündigt. 1998 und 2017 hatte sich Real gegen die Italiener aber im Endspiel der Königsklasse jeweils durchgesetzt.

Hier können Sie das Spiel im Ticker nachlesen.

Aufregung herrschte nach einer guten halben Stunde, als Reals Daniel Carvajal einen Schlag von Juve-Spieler Kwadwo Asamoah ins Gesicht bekam und auf dem Feld liegenblieb. Der Schiedsrichter Cüneyt Cakir aus der Türkei erkannte aber kein Foul gegen den ehemalige Leverkusener.

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