Zwist mit Leipzig nicht beendet

Nächste Runde nach Baier-Eklat: FCA-Präsident stichelt weiter

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Daniel Baier hatte im Spiel gegen Leipzig mit einer umstrittenen Geste für Furore gesorgt.

Präsident Klaus Hofmann vom FC Augsburg hat mit einer spitzen Bemerkung die nächste Runde im Streit mit Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig eingeläutet. 

"Bevor Herr Mintzlaff solche Behauptungen aufstellt, hätte er sich besser um ein Visum für Ralph Hasenhüttl kümmern sollen", sagte Hofmann der Augsburger Allgemeinen.

 Zuvor hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einem Streitgespräch mit Augsburgs Manager Stefan Reuter bei Sky90 vom angeblich ungebührlichen Verhalten Hofmanns beim Bundesliga-Duell in Leipzig vor einem Jahr berichtet. "Den mussten wir fast aus unserer Loge entfernen, weil er permanent den Mittelfinger gezeigt hat", sagte Mintzlaff, der nach eigenen Angaben Zeuge dieser Szenen war. 

Hasenhüttl hat Entschuldigung angenommen

Ausgang des jüngsten Streits war eine obszöne Geste von FCA-Kapitän in Richtung RB-Coach Hasenhüttl beim 1:0 der Schwaben gegen Leipzig am 19. September. Der dafür gesperrte Baier hat sich inzwischen entschuldigt, Hasenhüttl die Entschuldigung angenommen. Mintzlaff nahm außerdem Reuters Angebot zu einem persönlichen Treffen an. 

Hofmann spielte mit seiner Aussage darauf an, dass Hasenhüttl vor Leipzigs Auswärtsspiel in der Champions League am Dienstag bei Besiktas Istanbul (0:2) sein Visum vergessen hatte. Mit seiner abermaligen Replik sei "zu diesem Thema aber auch alles gesagt", betonte er.

SID

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