BVB-Torjäger im französischen TV

Aubameyang über Wechsel-Optionen: Eine Top-Liga schließt er aus

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Steht schon wieder bei wettbewerbsübergreifend 13 Saisontreffern: Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang weiß, wo die Kiste steht.

Fans von Borussia Dortmund mussten in diesem Sommer zwei Monate lang um den Verbleib von Pierre-Emerick Aubameyang bangen. Ein Abgang des Torjägers könnte bald wieder zum Thema werden.

München - Auf dem Weg von Dortmund zur Nationalmannschaft von Gabun hat Pierre-Emerick Aubameyang noch einen Zwischenstopp in Paris eingelegt. Dort war der in Frankreich geborene Torjäger Studiogast beim TV-Sender „Telefoot“. Themen der Talkrunde: Paris St. Germain und die Zukunft des BVB-Stars - möglicherweise führt ja irgendwann eines zum anderen.

Zum geplatzten Wechsel zum Scheichklub aus der Stadt der Liebe sagte der Familienvater: „Ob ich es bedauere, dass ich nicht zu PSG gewechselt bin? Nicht unbedingt. Ich bin zufrieden in Dortmund - der Verein ist für mich wie eine Familie. Hier fühle ich mich wohl und es geht mir gut.“ Dennoch kann er sich weiterhin einen vorzeitigen Abschied vorstellen - trotz Vertrags bis 2020: „Wir werden die Saison abwarten und danach schauen. Aber ich denke, dass sich dann eine Tür öffnen könnte.“

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„Premier League hat mich noch nie gereizt“

England wird dann aber wohl eher nicht das Ziel des 28-Jährigen sein. Zum vermeintlichen Interesse von Manchester City am Deadline Day sagte Aubameyang nur: „Die Premier League hat mich noch nie gereizt.“ Dagegen hatte er während des Transferfensters im Sommer offen mit einem Transfer zu seinem Ex-Klub AC Mailand kokettiert. Auch Chinas Liga schien ein mögliches Ziel zu sein. Über ein mögliches Abenteuer in Fernost sprach Aubameyang nun deutlich zurückhaltender: „Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht. Aber aktuell fehlt es mir da an Professionalität. Das Thema ist erst einmal ad acta gelegt.“

PSG hatte sich anstelle des Bundesligatorschützenkönigs im Sommerschlussverkauf die Offensivstars Neymar und Kylian Mbappé gesichert - für schlanke 402 Millionen Euro! Die brasilianisch-französische Kombination lässt auch Aubameyang mit der Zunge schnalzen. „Sie sind wirklich super gestartet und in toller Form. Ich bewundere besonders Mbappé - er ist in seinem jungen Alter schon sehr weit. Das ist schon sehr beeindruckend“, lobte er Bayerns Champions-League-Gegner und speziell den 18-jährigen Flügelstürmer.

Auch ein ehemaliger Bayern-Star scheint von dem Pariser Angriffswirbel der ersten Saisonwochen angetan zu sein. Aubameyang erläuterte: „Ich habe mit Bixente Lizarazu über die Qualität des PSG-Angriffs gesprochen. Wir denken, dass Mbappé den Unterschied macht.“

mg

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