Früherer 1860-Präsident

Peter Cassalette verteidigt Zusammenarbeit mit Ismaik

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Investor Hasan Ismaik (r) und Peter Cassalette sind mit ihrer Zusammenarbeit bei 1860 München gescheitert. Foto: Tobias Hase

München (dpa) - Nach seinem Rücktritt als Präsident des TSV 1860 München hat Peter Cassalette seine Zusammenarbeit mit dem hochumstrittenen Investor Hasan Ismaik verteidigt.

"Der einzige Grund, warum ich von Anfang an den Schulterschluss mit ihm gesucht habe, war: Alle meine Vorgänger sind mit dem Gegenteil gescheitert. Sie haben sich gegen Ismaik gestellt, das hat nicht funktioniert. Ismaik hat in dieser Zeit nicht ausreichend investiert. In meiner Amtszeit hat er dagegen sehr viel investiert", erklärte der unmittelbar nach der gescheiterten Relegation abgetretene frühere "Löwen"-Präsident in einem Interview von "Münchner Merkur" und "tz".

Nach einer verweigerten Geldspritze von Ismaik will 1860 München in der Regionalliga Bayern einen Neuanfang versuchen. Der Investor pocht jedoch weiter auf mehr Einfluss beim deutschen Meister von 1966.

Aus freien Stücken wollte Cassalette indes nicht sein Amt aufgeben. Erst auf Drängen des Verwaltungsrats, so der 64-Jährige, sei er dann abgetreten. "Mit dem Abstieg ist mein Weg mit Hasan gescheitert. Das ist unbestreitbar", räumte Cassalette ein.

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