Bayern-Verteidiger sieht ein Manko in seinem Spiel

Süle: Das will der Bayern-Verteidiger unbedingt verbessern

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Niklas Süle spielt seine erste Bayern-Saison.

Niklas Süle hat sich gut eingelebt in München. Der Bayern-Verteidiger verrät aber, in welcher Hinsicht er sich noch anpassen musste.

München - 20 Bundesliga-Spiele, dreimal Pokal und fünfmal Champions League - die Bilanz von Neuzugang Niklas Süle (22) in seinem ersten Jahr beim FC Bayern stimmt. Vor allem eines aber war er so nicht gewohnt: Die hohe Erwartungshaltung. Denn beim FC Bayern muss man, im Gegensatz zu Ex-Klub Hoffenheim, alles gewinnen. Und nicht nur irgendwie.

„Das musste ich lernen“, sagte Süle in einem Interview auf der Website des Klubs. „Als wir das erste Champions-League-Spiel diese Saison gegen Anderlecht 3:0 gewonnen haben, wurde nach dem Spiel die Mannschaftsleistung in einigen Punkten kritisiert. Das war sehr ungewohnt für mich. Mittlerweile habe ich mich daran gewohnt. So ist das bei Bayern.“

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„Eine andere Hausnummer“

Mit 21 Jahren zu den Bayern zu kommen - das sei schon „eine andere Hausnummer. Die Säbener Straße ist weltbekannt, die Spieler kennt man aus dem Fernsehen. Erstmal muss man sich ans Trainingsniveau gewöhnen. Jeder Ball ist umkämpft, fast jede Situation wird ausdiskutiert. Genau das bringt einen weiter. Und wenn man sieht, wie ein Spieler wie Arjen Robben, der alles erreicht hat, jeden Tag im Kraftraum arbeitet, ist das für einen jungen Spieler wie mich sehr inspirierend.“

Für Süle wäre ein Titelgewinn, der schon am nächsten Wochenende Realität werden kann, sein erster als Profi: „Ich freue mich schon extrem. Es wäre meine erste Meisterschaft, das ist etwas ganz Besonderes.“

Süle: Mit dem Toreschießen klappt es noch nicht

Beigetragen hat er vor allem durch viel Verteidigungsarbeit - doch auch das Toreschießen ist ihm nicht fremd. Süle war früher Stürmer. Aktuell steht er bei einem Saisontor: „Es fing eigentlich gut an. Ich habe das erste Bundesliga-Tor dieser Saison geschossen. Seitdem habe ich immer wieder aussichtsreiche Aktionen, komme für einen Abwehrspieler auch zu sehr vielen Torschüssen, aber ich habe zu wenige Tore daraus gemacht. Da will ich mich auf jeden Fall steigern. Mit harter Arbeit wird das bestimmt besser.“

Zunächst aber geht es nach Istanbul, wo der FCB gegen Besiktas das Viertelfinale klar machen will. Süle: „5:0 ist natürlich ein gutes Polster. Aber uns erwartet sicherlich eine außergewöhnliche Atmosphäre und Besiktas hat auch eine gute Mannschaft. Das hat man im Hinspiel in den ersten 15 Minuten gesehen, als wir noch Elf gegen Elf gespielt haben. Trotzdem wollen wir in Istanbul voll auf Sieg spielen. Wir dürfen uns zu nichts hinreißen lassen und müssen einfach unser Spiel spielen.“

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