Nimmt das Wechseltheater ein Ende? 

Nach Watzke-Ultimatum: Zwei englische Top-Klubs wollen Aubameyang 

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Pierre-Emerick Aubameyang könnte bereits in den kommenden Tagen den BVB verlassen. 

Wenige Stunden nach dem Ultimatum der BVB-Bosse an Aubameyang, stehen die ersten europäischen Spitzenklubs schon schlange. Wechselt der Gabuner in die Premier League?

News vom 22. Juni 2017

Das Ultimatum des Dortmunder Dreigestirns (Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Peter Bosz) an Pierre-Emerick Aubameyang zeigt offenbar Wirkung. Wie die britische Sun berichtet, wollen Manchester City und Chelsea London in den kommenden Tagen ein Angebot an den Torschützenkönig der Bundesliga schicken. Das Ultimatum für einen Wechsel bis Ende Juli, hätte die Tür für einen möglichen Transfer weit geöffnet, schreibt die Sun. Die Vereine hätten das Vorgehen der BVB-Bosse als Einladung verstanden. 

Nachdem sich Paris Saint-Germain aus dem Transfer-Rennen um den Gabuner verabschiedet hat, wurde das Interesse der Premier League Klubs wieder geweckt. Nach Informationen der Sun, zeigt sich vor allem der FC Chelsea interessiert an einer Verpflichtung des Stürmers. Denn die Blues rechnen mit einem baldigen Abgang ihres Star-Stürmers Diego Costa, den Aubameyang adäquat ersetzten könnte. Auch Liverpool-Trainer Jürgen Klopp zeigte sich an einer Verpflichtung interessiert. Die Sun weist aber daraufhin, dass sich zwischen Klopp und Aubameyang während der gemeinsamen Zeit beim BVB keine Sympatie aufbauen konnte. Laut der britischen Zeitung wäre auch Manchester City bereit, die 70 Millionen Euro Ablöse für den Star-Kicker zu zahlen.

News vom 21. Juni 2017

Borussia Dortmund hat wohl genug vom Transferzirkus um Pierre-Emerick Aubameyang. Wie Sport Bild berichtet, haben BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (57), Sportdirektor Michael Zorc (54) und Chef-Coach Peter Bosz (53) nach einem vierstündigen Gespräch entschieden, dem Gabuner ein Ultimatum zu setzten. So kann der Bundesliga-Torschützenkönig den Verein wie zuvor versprochen bei einem Angebot ab 70 Millionen Euro verlassen - aber nur bis Ende Juli. Falls sich Aubameyang bis zur Deadline mit keinem Verein einigen sollte, muss er in Dortmund ausharren. 

Im Falle eines Wechsels des Stürmers, haben sich die Dortmunder bereits nach möglichen Nachfolgekandidaten umgeschaut. Wie die Sport Bild erfährt, stehen Lucas Alario von River Plate und Andrej Kramaric von der TSG Hoffenheim auf der Kandidatenliste des BVB. Beide entsprechen der vom Verein festgesetzten Größenordnung in Höhe von 20 bis 30 Millionen Euro. Kramaric soll auch beim FC Bayern München im Gespräch sein. 

News vom 19. Juni 2017

Nachdem sich der Transfer von BVB-Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang zu Paris Saint-Germain wohl zerschlagen hat, ist nun ein alter Bekannter aus der Bundesliga offenbar stark an einer Verpflichtung des Gabuners interessiert. Wie die französische Zeitung Le Parisien berichtet, soll der FC Liverpool den 28-Jährigen verpflichten wollen und dafür sogar bereit sein, eine Mega-Ablöse von 70 Millionen Euro zu bezahlen. Laut dem Bericht soll auch der AC Mailand an Aubameyang interessiert sein. 

Doch mit den „Reds“ könnte der Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesliga-Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit Champions League spielen - eine Aussicht, die ihm der italienische Klub nicht bieten kann. Außerdem von Vorteil: Unter dem aktuellen Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hatte der Gabuner im Jahr 2015 seinen absoluten Durchbruch gefeiert. „Ich verdanke ihm sehr viel. Es war großartig, mit ihm zu arbeiten und er hat mir viele Dinge beigebracht. Wegen ihm bin ich der Stürmer geworden, der ich jetzt bin“, hatte Aubameyang der britischen Daily Mail im April 2016 gesagt. Steht einem Wiedersehen nun nichts mehr im Wege?

News vom 15. Juni 2017

Scheitert der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zu PSG? Nach Informationen der Bild hat der Pariser Hauptstadtklub dem Gabuner eine Absage erteilt. Der Trainer der Franzosen, Unai Emery, will demnach lieber einen klassischen Mittelstürmer verpflichten. 

Wo der Torschützenkönig der Bundesliga in der kommenden Saison spielen wird, ist also noch völlig unklar. Der Bild zufolge soll auch der lange Zeit interessierte chinesische Erstligist Tianjin Quanjian abgesprungen sein. Dass Aubameyang beim BVB bleibt ist also nicht ausgeschlossen. 

News vom 12. Juni 2017

Eigentlich schien doch alles schon unter Dach und Fach: Laut Sport Bild hat sich Pierre-Emerick Aubameyang mit Paris St. Germain auf einen Vierjahresvertrag geeinigt, doch die Franzosen haben mit ihrem neuen Sportdirektor Antero Henrique offenbar einen anderen Stürmer für die kommende Saison im Sinn: Kein geringerer als Europas neues Wunderkind“ Kylian Mbappé soll beim Scheichklub aus Frankreichs Hauptstadt ganz oben auf der Wunschliste stehen. Sollte sich der Youngster von AS Monaco für PSG entscheiden, wäre der geplante Aubameyang-Deal wohl geplatzt. Was natürlich nicht automatisch bedeuten würde, dass der Gabuner auch in der kommenden Saison in Schwarzgelb aufläuft. Interessenten für den Bundesliga-Torschützenkönig gibt es bekanntlich zuhauf.

News vom 9. Juni 2017

Scheitert der Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum französischen Spitzenklub Paris St. Germain kurz vor Vollzug? Ein Personalwechsel beim Scheich-Verein könnte tiefgreifende Folgen für den nahenden Transfer des Super-Stürmers haben. Denn der bisherige Sportchef bei PSG, Patrick Kluivert, wurde von seiner Position wegbefördert und hat nun nur noch wenig bis gar nichts zu sagen. Er ist nun „Fußball-Chef“ bei den Parisern, seine bisherige Position bekleidet nun Antero Henrique. Und der findet Aubameyang offenbar nicht ganz so toll wie sein Vorgänger. Angeblich sieht er die Ablösesumme von mindestens 70 Millionen Euro als Problem an und würde lieber Alexis Sanchez (aktuell: Arsenal London) an die Seine locken.

News vom 6. Juni 2017

Der AC Mailand zeigt offenbar ebenfalls Interesse an Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund. Laut der Gazzetta dello Sport bieten die Rossoneri dem BVB 60 Millionen Euro Ablöse für den Gabuner. Verdienen könnte Aubameyang demnach auch in Mailand fürstlich: Dem Spieler winkt angeblich ein Vertrag mit einem Gehalt von 7,5 Millionen Euro pro Jahr, dazu kommen noch diverse Boni. Damit will Milan die Konkurrenz wie Frankreichs Pokalsieger Paris St. Germain, der ebenfalls Interesse an Aubameyang signalisiert hatte, ausstechen. Auch der FC Arsenal aus der englischen Premier League soll ebenfalls zu den Kandidaten für einen Wechsel des Goalgetters zählen.

News vom 2. Juni 2017

Ein Haus in Paris hat er sich angeblich schon gekauft, in Nachbarschaft zum früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, die ganze Familie wohnt in der französischen Hauptstadt - insofern schien der Transfer von Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zu Paris St. Germain bereits in trockenen Tüchern. Auch die 70 Millionen Euro Ablöse sind für den Scheich-Klub nicht wirklich ein Problem. Doch ein Anruf von PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi am Montag könnte dem aktuellen Bundesliga-Torschützenkönig ein wenig die Laune vermiest haben. Wie die WAZ berichtet, soll der Scheich Aubameyang zwar versichert haben, dass er ihn gerne verpflichten wolle, allerdings nur wenn der absolute Wunschkandidat Alexis Sanchez entweder seinen Vertrag bei seinem jetzigen Arbeitgeber FC Arsenal verlängert oder beim FC Bayern München unterschreibt. Je nach weiterer Entwicklung könnte also der Rekordmeister aus München verantwortlich dafür sein, dass Aubameyang doch noch weiter für den BVB aufläuft.

Wen holt der BVB als Verstärkung? Wir haben bereits alle Transfergerüchte zu Borussia Dortmund im Überblick zusammengefasst.

News vom 31. Mai 2017

Die Spatzen pfeifen es ja schon länger von den Dächern, nun rückt eine Entscheidung offenbar näher: Pierre-Emerick Aubameyang steht laut übereinstimmenden Medienberichten aus England vor einem Wechsel. Der aktuelle Torschützenkönig der Bundesliga soll sich mit dem schwerreichen französischen Klub Paris St. Germain einig geworden sein. Für den 27-jährigen Stürmer wollen die Franzosen angeblich 70 Millionen Euro Ablöse zahlen. 

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc dementiert jedoch die Medienberichte, wonach der Abgang von Aubameyang unmittelbar bevorstünde. „Bis jetzt liegt uns nicht ein offizielles Angebot von welchem Club auch immer auf der Welt vor“, sagte Zorc den Ruhr-Nachrichten.

Interview-Panne: Aubameyang setzt BVB unter Druck

Dortmund - Mit schelmischem Grinsen und der Torjägerkanone unter dem Arm verließ Pierre-Emerick Aubameyang das Stadion. Das Dortmunder Enfant terrible machte aus seinem Stolz keinen Hehl. In erster Freude über das für ihn perfekte Finale im Zweikampf mit Robert Lewandowski um die begehrte Trophäe des besten Bundesliga-Schützen vergoss er sogar Tränen. „Lewi ist für mich der beste Stürmer in der Welt. Ihn zu schlagen, ist Wahnsinn“, kommentierte der 31-malige Torschütze seinen Coup.

Aubameyang will Entscheidung vor Pokal-Finale

Ob sich die Dortmunder Fans auch in der kommenden Saison an den Tor-Salti und den Comic-Maskeraden des schnellen Angreifers erfreuen können, ist jedoch offen. Der vertraglich bis 2020 an den BVB gebundene neue Bundesliga-Torschützenkönig schürte mit seinen wenig konkreten Aussagen Spekulationen von einem Abschied schon in diesem Sommer.

Dabei verriet Aubameyang nach dem Schlusspfiff mehr, als den BVB-Bossen lieb sein wird. Gefragt, wie es denn nun mit ihm und dem der Borussia weitergehe, antwortete der Angreifer bei Sky auf Italienisch: „Ich weiß es nicht. Ich werde in dieser Woche mit dem Klub sprechen.“ Aubameyangs Übersetzer Massimo Mariotti hakte nach, bevor er die Antwort ins Deutsche übertrug. „Diese Woche? Das soll ich sagen? Wir haben noch das Pokalfinale am kommenden Samstag.“ Doch Aubameyang war‘s egal. „Sag, was du willst“, lautete die Botschaft an Mariotti. Daraufhin wählte der Übersetzer die für den BVB etwas unverfänglichere Antwort:  "Wir haben noch ein Spiel. Ich werde mit dem Klub sprechen."

Zuletzt wurde kolportiert, dass dem BVB ein Angebot aus China für Aubameayang vorliege, der Torjäger solle im Reich der Mitte bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr verdienen können. Auch Frankreichs Vizemeister Paris Saint-Germain zeigt anscheinend großes Interesse am Gabuner.

Aubameyangs Erfolge kommen nicht von ungefähr

Allein sein zweiter Treffer wenige Minuten vor dem Abpfiff, der dem BVB das 4:3 über Bremen und ihm erstmals die Torjägerkanone bescherte, passte ins Bild von einem charismatischen Angreifer. Gleich dreimal war Aubameyang zuletzt vom Punkt gescheitert. Deshalb hatte Tuchel eigentlich Marco Reus als Elfmeterschützen auserkoren. Doch Aubameyangs kongenialer Mitstreiter, der wenige Minuten zuvor einen Strafstoß zum zwischenzeitlichen 3:3 sicher verwandelt hatte, überließ seinem Kumpel großzügig den Ball.

Diese Chance ließ sich der 27-Jährige nicht nehmen und bewies diesmal Nervenstärke. „Ich habe die Verantwortung übernommen und getroffen. Ein großartiges Gefühl“, sagte Aubameyang, „ich wollte die Torjägerkanone unbedingt gewinnen und war mir relativ sicher sie zu holen, wenn ich den Elfmeter reinmache. Deshalb war ich sehr fokussiert.“

Aubameyang ist der erst zweite Afrikaner nach Anthony Yeboah (1993 und 1994) und der vierte Dortmunder, der nach Lothar Emmerich (1965/66, 1966/67), Marcio Amoroso (2001/02) und Robert Lewandowski (2013/14) die Trophäe gewann. Zugleich stellte er Emmerichs Vereinsrekord aus der Saison 1965/66 ein. Für BVB-Keeper Roman Bürki ist das keine Überraschung: „Er bleibt jeden Tag nach dem Training 15 bis 20 Minuten auf dem Platz und übt Schüsse.“

dh mit Material von dpa

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