Idee von Hertha-Coach Dardai

Nach Foul an Rafinha: Soll Sperre an die Ausfallzeit angepasst werden?

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Karim Bellarabi sah nach seinem Foul die Rote Karte.

Trainer Pal Dardai von Hertha BSC hat in der Debatte um die Verletzungen beim FC Bayern München über ein neues Strafmaß für foulende Spieler nachgedacht.

Berlin - „Vielleicht müssen wir eine neue Regel machen“, sagte der Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“. Wenn ein gefoulter Spieler drei Monate verletzt ausfalle, „muss dann vielleicht auch der andere Spieler so lange aussetzen, bis er gesundgeschrieben ist.“

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte nach einem Foul von Bayer Leverkusens Karim Bellarabi an Münchens Rafinha eine Sperre von drei Monaten gefordert - „und zwar für Dummheit.“ Das Einsteigen von Bellarabi sei „übermotiviert“ gewesen, sagte Dardai. „Ich glaube aber, es war keine böse Absicht.“

Pal Dardai.

Eine Sperre gemäß Ausfallzeit würde allerdings unter anderem praktische Probleme wie die Überwachung der Schwere der Verletzung nach sich ziehen. Beispielsweise in der Deutschen Eishockey Liga wird nach einer Verletzung von dem Disziplinarausschuss im Nachgang abhängig vom Vergehen über das Strafmaß des Übeltäters entschieden.

dpa

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