Im Raum stehen 350 Millionen Pfund

Ex-Boxweltmeister erwägt Kauf von Traditionsklub - und will CR7 haben

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Floyd Mayweather (r.) im Kampf gegen Conor McGregor.

Ex-Boxweltmeister Floyd Mayweather denkt wohl über einen Kauf von Newcastle United nach. Auch ein Transfer-Ziel hat er schon ausgemacht: Cristiano Ronaldo.

Newcastle upon Tyne - Zu behaupten, dass Mike Ashley im Nordosten Englands zu einer der unbeliebtesten Personen zählt, ist wohl keine allzu steile These. Der 53-jährige Milliardär ist der Besitzer des englischen Fußball-Traditionsvereins Newcastle United und für viele Anhänger der „Magpies“ ein riesiger Dorn im Auge.

Seit der Übernahme im Jahr 2007 fährt Mike Ashleys Newcastle ein Konzept, das vor allem darauf beruht, Spieler mit möglichst großem Gewinn zu verkaufen. Das Verhältnis zur Anhängerschaft ist auf dem Tiefpunkt, regelmäßig kommt es zu heftigen Protesten gegen den Eigentümer. 

Zwei Abstiege seit der Übernahme

Die Fans werfen Ashley vor, er führe ihren Herzensklub wie die Sportartikel-Discounter, mit denen Ashley sein Vermögen gemacht hat: günstig ein- und teuer verkaufen.

Die Folge: Trotz großer Möglichkeiten (laut dem Wirtschaftsprüfer Deloitte gehörte Newcastle lange zu den zwanzig reichsten Klubs Europas) stieg man seit der Übernahm zwei Mal ab, der Abstiegskampf ist quasi vorprogrammiert. 

Mike Ashley will verkaufen ...

Auch Mike Ashley hat die Nase voll von seinem Verein und dessen Fans. Gleich mehrmals bot er den Klub öffentlich zum Verkauf an. Allein die Höhe der Gebote stimmte ihn nicht glücklich. Englische Medienberichten zufolge will Ashley rund 350 Millionen Pfund - und weil niemand so viel bietet, bleibt Newcastle erstmal in seiner Hand.

... und hat möglicherweise einen prominenten Käufer gefunden

Doch möglicherweise naht nun Hoffnung für die geschundenen Herzen der frenetischen Magpie-Anhänger: Floyd Mayweather, Ex-Boxweltmeister und Exzentriker, erwägt offenbar einen Kauf von Newcastle United. "Ich liebe Newcastle. Diese Jungs feiern gerne so hart, wie in keiner anderen Stadt, in der ich jemals auf der Welt gewesen bin", schwärmte Mayweather gegenüber dem Daily Star Sunday.

Floyd Mayweather denkt mit dem Kopf

Mayweather, der bis dato nicht durch einen unangebracht knausrigen Lebensstil in Erscheinung getreten war, stellte aber sogleich klar, er wolle mit seinem „Kopf“, nicht dem „Herzen“ investieren. „Mit dem Herzen zu investieren, ist der schnellste Weg, Geld zu verlieren. Aber wenn meine Leute meinen 'Floyd kann damit Geld verdienen', dann würde ich investieren", so der 41-Jährige.

Zuletzt soll der ungeschlagene Ex-Boxer mit seinem (Show-)Kampf gegen Conor McGregor rund 300 Millionen US-Dollar verdient haben.

Holt Mayweather Cristiano Ronaldo an die Tyne?

In welchem seiner Körperteile folgender Transfer-Wunsch heranreifte, ist nicht bekannt: „Cristiano Ronaldo ist ein langjähriger Unterstützer und Kumpel von mir. Vielleicht gelingt es mir ja, ihn zu überreden, seine Karriere in Newcastle zu beenden", erklärte Mayweather.

Allerdings ist all das noch weit entfernte Zukunftsmusik. Dem Newcastle Chronicle zufolge, gab es bislang noch keinen Kontakt zwischen Mayweather und dem Klub. 

dk

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