Dissonanzen bei 1899 Hoffenheim

Laut kicker: TSG und Flick trennen sich

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Dietmar Hopp und Hansi Flick (r.) sollen sich überworfen haben.

Trotz aller Dementis vonseiten des Klubs steht Hansi Flick offenbar kurz vor dem Aus beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim.

Sinsheim - Laut des Fachmagazins kicker geht es nur noch um die Modalitäten der Vertragsauflösung mit dem 52 Jahre alten Sport-Geschäftsführer. Der frühere Assistenztrainer der Nationalmannschaft und Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte erst am 1. Juli des Vorjahres sein Amt übernommen und einen Fünfjahresvertrag bei der TSG unterschrieben.

Wie schon die Bild-Zeitung berichtet nun auch der kicker von schweren Dissonanzen zwischen Flick und der restlichen Klubführung um Mehrheitseigner Dietmar Hopp. Offiziell weilt Flick, der die TSG zwischen 2000 und 2005 als Trainer betreut hat, derzeit im Urlaub.

TSG-Sprecher Holger Kliem betonte dagegen am Donnerstag bei der Hoffenheimer Pressekonferenz zum Heimspiel gegen Mainz 05: „Tatsächlich, es gab in der vergangenen Woche ein Treffen zwischen Hansi Flick und Dietmar Hopp. Das ist ganz normal, dass sich ein Gesellschafter und ein Geschäftsführer austauschen. Hansi Flick ist jetzt im Urlaub. Mehr ist nicht passiert.“

Von versprochener Aufbruchstimmung ist wenig zu sehen

"Das ist ein bedeutender Tag für die TSG. Diese Verpflichtung ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Vereins. Nun sind wir optimal besetzt. Wir waren vom Glück begünstigt, dass wir Hansi Flick bekommen haben", hatte Hopp am 28. Juni bei der Vorstellung Flicks gesagt: "Er besitzt hohe Glaubwürdigkeit, ist bestens vernetzt, hat eine regionale Verbundenheit, ist eine bodenständige Persönlichkeit und ein Sympathieträger. Er wird für eine Aufbruchstimmung sorgen, von der wir alle profitieren werden."

Schon damals hatte die Verpflichtung Flicks für Kopfschütteln bei vielen Beobachtern gesorgt. Die Installierung Flicks ohne konkrete Stellenbeschreibung schien überflüssig, da sich die Hoffenheimer kurz zuvor erstmals für das internationale Geschäft qualifiziert hatten und die sportliche Leitung bestens funktionierte.

sid

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