50 Tage lang

Keine Berufung: „Lord“ Bendtner muss ins Gefängnis

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Nicklas Bendtner (r.).

Der ehemalige Wolfsburger Fußball-Profi Nicklas Bendtner will seine Verurteilung zu 50 Tagen Gefängnis nicht anfechten.

Kopenhagen - Das teilte die Staatsanwaltschaft in Kopenhagen am Mittwoch mit. Der Däne muss demnach seine Haftstrafe antreten.

Anfang des Monats hatte ein Gericht in der dänischen Hauptstadt es als erwiesen angesehen, dass der 30-Jährige einen Taxifahrer am 9. September so hart geschlagen und getreten hatte, dass dieser unter anderem einen Kieferbruch erlitt. Die Schwere der Verletzung war ein Grund, warum die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Video: "Lord" muss in den Knast

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„Er will den Fall hinter sich lassen“

Bendter hatte nach der Verurteilung angekündigt, gegen das Urteil angehen zu wollen. Er gab an, sich nur verteidigt zu haben. Am Mittwoch zog er seine Berufung zurück. „Nicklas stimmt der Entscheidung des Stadtgerichts nicht zu, hat aber beschlossen, den Fall hinter sich zu lassen und sich auf seinen Verein und seine Familie zu konzentrieren“, schrieb sein Anwalt Anders Nemeth in einer SMS an die Nachrichtenagentur Ritzau.

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Nicklas Bendtner war von 2014 bis 2016 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Sein aktueller Klub Rosenborg Trondheim in Norwegen distanzierte sich von den Vorfällen. Personelle Konsequenzen sollte es aber keine geben.

dpa

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